Microsoft Office. Outlook Add-in und Add-on Software.

 

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OLfolders Manual

 

OLfolders

für Microsoft Outlook Netzwerke

 

Thomas Quester
Maybachstrasse 10b
D - 22177 Hamburg

 

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Fax:
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Webseite: www.olfolders.de

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OLfolders und/oder andere hier genannten Quester Produkte sind Markenzeichen von Quester, Deutschland und/oder aus anderen Ländern. Alle anderen hier im Manual genannten Produkt und/oder Markenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Hersteller.

 

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Endbenutzer sind nur berechtigt, eine Software, zu der ein Lizenzvertrag gehört, zu installieren, wenn sie zuvor den Bestimmungen dieses Lizenzvertrags zustimmen.

 

1              Einleitung

Herzlich willkommen zur Installation mit OLfolders für Microsoft Outlook Netzwerke. OLfolders ist die flexible und kostengünstige Alternative zu einer Microsoft Exchange-, oder Lotus Domino Server Netzwerklösung und ermöglicht den simultanen Zugriff aller Anwender auf eine zentrale Microsoft Outlook Struktur.

 

Dieses Handbuch beschreibt anhand der hier vorliegenden Bedienerführung, welche Einzelschritte für eine schnelle und reibungslose Installation von OLfolders erforderlich sind.

Tipp zur Erstinstallation: Nachdem Sie die Installationsvoraussetzungen, in Kapitel 2.0 überprüft haben, folgen Sie der QuickStart Methode in Kapitel 3.0. Alle anderen Funktionen können Sie dann anschließend, falls erforderlich, einrichten.

In OLfolders ist ein QMailserver und ein QSynchronisation integriert, bzw. im Lieferumfang enthalten. Beide sind für die Nutzung von OLfolders keine Voraussetzung. Falls Sie diese zusätzlichen Funktionen nutzen wollen, so schlagen wir vor, dass Sie diese erst nach Abschluss der Installation von OLfolders einrichten.


Demo- bzw. Testversion von OLfolders.

Es gibt zwei Möglichkeiten OLfolders im praktischen Einsatz zu testen:

(a)    Die unlizensierte per Download übertragene Vollversion von OLfolders zeigt in den gemeinsam genutzten Microsoft Outlook Ordnern maximal 25 Einträge an und ist zeitlich unbegrenzt nutzbar. Durch die Zusendung eines Lizenzcodes wird die Demo- bzw. Test-Version nach Ihrer Bestellung sofort, inkl. Freigabe der ausgeblendeten Einträge frei geschaltet und ist ohne Neuinstallation sofort voll einsetzbar.

(b)   Sie können aber auch parallel zum unter (a) beschriebenen Download über die Bestellseite eine kostenlose Testlizenz bestellen. Damit kann eine Vollversion für die Dauer von 30 Tagen getestet werden und wird nach Ihrer Bestellung ebenfalls sofort durch Zusendung eines Lizenzcodes frei geschaltet und ist ohne Neuinstallation sofort voll einsetzbar.

Sie haben den Lizenzcode erhalten, dann: gehe zu > Kapitel 12.2 Freischaltung der Testversion per Lizenzcode


Update von OLfolders: Falls Sie ein Update auf die jeweils aktuelle OLfolders Revision vornehmen wollen, dann: gehe zu > Kapitel 12.3 Update von OLfolders


Das Benutzer-Handbuch soll sowohl Microsoft Outlook Benutzern, als auch Profis in diesem Umfeld einen schnellen Einstieg in diese praktische Lösung vermitteln.

Unsere Kunden sind kleine und mittelständige Unternehmen (KMU) und große Unternehmen, die auf kostengünstige, schnelle und pflegeleichte IT-Lösungen setzen. OLfolders ist eine einfach zu verwaltende Microsoft Outlook Kommunikationslösung, die das Microsoft Outlook Ihrer Mitarbeiter ohne einen MS Exchange Server netzwerkfähig macht und damit Wissen verbindet.

Und jetzt, viel Erfolg bei der Installation und Nutzung von OLfolders.

 

! OLfolders für Microsoft Outlook Netzwerke, zu Kosten die Sie sich leisten können !

 

Ihr QUESTER Team

 

 

Inhaltsverzeichnis

1       Einleitung. 2

2       Installation von OLfolders. 5

2.1     Systemvoraussetzungen (PC) 5

3       Installationsvorbereitung. 6

3.1     Netzwerk. 6

3.2     TCP/IP-Port und Firewall 6

4       Erstinstallation von OLfolders (QuickStart) 7

4.1     Server/Client Netzwerk (Server/Client Struktur) 7

4.2     Installationsvorbereitung. 8

4.2.1     Installation. 9

4.2.2     Einrichtung des Servers. 9

4.2.3     Installation der Clients. 11

5       OLfolders ab Rev. 2.0.11 inkl. Mailfilter (Virenfilter) 15

5.1     OLfolders Rev. 2.0.11 / Details zum Virenfilter 16

5.1.1     Integration eines Antivirenprogramms. 17

5.2     Verwendung des Mailproxies auf einem Einzelplatzsystem.. 17

6       OLfolders (Detailierte Installation) 22

6.1     Installation des Servers. 22

6.1.1     Spezielle Vorkehrungen für Windows 95, NT 3.51 und NT 4.0. 22

6.1.2     Spezielle Vorkehrungen unter Terminalserver (WTS) 22

6.1.3     Benutzerverwaltung. 23

6.1.4     Einrichten eines Administrators. 24

6.1.5     Freigabe von Profilen. 25

6.2     Installation Öffentlicher Ordner 25

6.2.1     Einrichten von Profilen und Datendateien (Outlook 97/98/2000) 26

6.2.2     Einrichten von Profilen und Datendateien (Outlook 2002 und 2003) 30

6.3     Recordlocking. 36

6.4     Rechtevergabe. 36

6.5     Installation der Clients. 37

6.6     Weitere Möglichkeiten. 40

7       OLfolders Administrator. 41

7.1     Verbinden mit einem Server 41

7.2     Verbinden mit einem Server im Netzwerk. 42

7.3     Ändern der Einstellungen. 42

7.4     Ändern des Ports. 43

7.5     Installation von OLfolders als Dienst 43

8       OLfolders Watchdog. 46

8.1     Start von der Kommandozeile bzw. vom Task Scheduler 47

9       QMailserver. 48

9.1     Einrichtung des Mailproxies. 48

9.2     QMailserver Topologie. 49

9.3     Vorbereitung zur Inbetriebnahme des MailServers. 49

9.4     Einrichtung des Clients. 49

9.5     Einrichtung externer E-Mail 50

9.6     Extene Mail 50

9.6.1     Versenden (SMTP) 50

9.6.2     Empfangen (POP3) 51

9.7     Posteingangsserver POP3. 51

9.7.1     E-Mailversand. 52

10     E-Mail Proxy. 53

10.1.1   Postausgangsserver SMTP. 55

10.2   Internet Einstellungen. 56

10.2.1   SMTP Sicherheit 57

10.2.2   E-Mailkonten. 58

11     QSynchronisation. 60

11.1   Notebook / Home PC Synchronisation (Topologie) 60

11.2   Download QSynchronisation. 60

12     Hilfethemen und Tipps. 61

12.1   OLfolders und weitere Netzwerkstrukturen. 61

12.1.1   Peer-to-Peer Netzwerktopologie (Client/Client Struktur) 61

12.1.2   Zentrale/Dezentrale Unternehmensnetzwerkstandorte. 61

12.2   Freischaltung der Testversion per Lizenzcode(s) 62

12.2.1   Lizenzverwaltung. 64

12.3   Update von OLfolders. 65

12.4   De-Installation von OLfolders. 65

13     Einsatz mehrerer Mailserver mit OLfolders. 67

13.1   Konfigurationsbeispiel mit mehreren Mailservern. 67

13.1.1   Konfiguration Server1. 67

13.1.2   Konfiguration Server2. 67

13.1.3   OLfolders als POP3 Gateway für MS Exchange. 68

13.1.4   Proxykonto. 68

13.1.5   Internet E-Mailkonto und Persönlicher Ordner 69

14     Fragen und Antworten. 70

14.1   Fragen zu Microsoft Outlook. 70

14.2   Fragen zu OLfolders. 70

14.2.1   Install OLfolders, im Menü nicht vorhanden! 70

14.2.2   Server/Client, es lässt sich keine Verbindung herstellen! 70

15     Fragen und Antworten. 72

15.1   Fragen zu Microsoft Outlook. 72

15.2   Support und Service Hotline. 72

 

 

 

2                        Installation von OLfolders

Eine gute Installationsvorbereitung erleichtert den raschen und befriedigenden Einsatz von OLfolders. Die Bedienerführung dieses Benutzer-Handbuchs soll sowohl Anwendern mit normalen Microsoft Outlook, als auch Anwendern mit fundierten Microsoft Outlook und MS Exchange Kenntnissen in die Lage versetzen, OLfolders in kürzester Zeit in Betrieb zu nehmen.

2.1                Systemvoraussetzungen (PC)

Workstation bzw. Ausstattung eines jeden Arbeitsplatzes in Ihrem MS Outlook Netzwerk:

·         Industrie Standart PC mit einer Netzwerkkarte,

·         Prozessor min. 400 MHz

·         128 MB RAM Arbeitsspeicher, min. 10 MB freier Festplattenspeicher und

·         ausreichend Festplattenspeicher für den OLfoldersServer PC zur Speicherung der Microsoft Outlook Daten (E-Mails, Kontakte usw.)

 

MS Windows Versionen:

·         MS Windows 95/98

·         MS Windows NT 4.0. Workstation / Server

·         MS Windows 2000 Professional

·         MS Windows 2000 Server

·         MS Windows XP

·         MS Windows Vista

 

Microsoft Outlook Versionen:

·         Microsoft Outlook 97

·         Microsoft Outlook 98

·         Microsoft Outlook 2000

·         Microsoft Outlook 2002

·         Microsoft Outlook 2003

·         Microsoft Outlook 2007

·         Unterstützung als Server Outlook mit Unicode .PST Datei (30GB)

3                        Installationsvorbereitung

Da unterschiedliche Netzwerkvarianten möglich sind, beschreibt diese Handbuch die einzelnen Schritte, die für eine typische Server/Client Installation mit OLfolders erforderlich sind.

Bevor Sie OLfolders installieren, ist es angebracht, einige Einstellungen auf den PC`s Ihres Netzwerkes zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.

Im Verlauf und Im Anhang zu diesem Handbuch wird an Hand von Fallbeispielen u. a. auf andere Netzwerkvarianten, die mit OLfolders realisiert werden können, eingegangen. Nachstehend eine Zusammenfassung über die in den jeweiligen Kapiteln beschriebenen Varianten mit grafischer Darstellung (Topologie):

·         Kapitel 4.1 Server/Client Netzwerk (Server/Client Struktur)

·         Kapitel 12.1.1 Peer-to-Peer Netzwerktopologie (Client/Client Struktur)

·         Kapitel 12.1.2 Zentrale/Dezentrale Unternehmensnetzwerkstandorte

·         Kapitel 11.1 Notebook / Home PC / PDA Synchronisation (Topologie)

·         Kapitel 9.2 QMailserver Topologie

3.1                Netzwerk

Voraussetzung für die Installation mit OLfolders ist ein eingerichtetes und funktionierendes TCP/IP Netzwerk, damit ein störungsfreier Austausch von Daten gewährleistet ist. TCP/IP ist das Protokoll, welches auch für das Internet verwendet wird. Wenn Sie auf den Arbeitsstationen E-Mail benutzen oder im Web surfen können, ist Ihr Netzwerk bereits richtig eingerichtet.

Es ist an dieser Stelle unerheblich, ob ein Server vorhanden ist, oder sich jeder mit jedem vernetzt (Peer-to-Peer-Netzwerk).

3.2                TCP/IP-Port und Firewall

TCP/IP verwendet „Ports“ um die Kommunikation im Netzwerk zu steuern. Das Web benötigt zum Beispiel den Port 80, für E-Mail werden die Ports 25 (senden) und 110 (empfangen) verwendet. OLfolders benötigt den Port 2002. Da es keine globale Registrierungsstelle für Ports gibt, kann es sein, dass die Verwendung des Ports 2002 Konflikte verursacht, weil beispielsweise ein anderes Programm auch den Port 2002 benutzen möchte.

Falls bei Ihnen eine Firewall eingerichtet ist, so muss dabei berücksichtigt werden, dass im Intranet der Port 2002 frei geschaltet wird. Nach außen hin sollte der Port 2002 nicht sichtbar sein, außer sie wollen per Internet auf Ihre Outlook-Daten zugreifen.

Falls Sie Port 2002 nicht frei schalten können oder wollen, ist es alternativ möglich den Port zu ändern. Benutzen Sie zum Ändern des Ports das Programm OLfolders Administrator und stellen dort den Port für den Server und den Client anders ein. Wenn der Port verändert wird, muss dieser auf allen Arbeitsstationen geändert werden, da eine Kommunikation nur über jeweils den gleichen Port möglich ist.

 

4                        Erstinstallation von OLfolders (QuickStart)

Die QuickStart Methode von OLfolders erlaubt eine sichere und rasche Installation und setzt keine allzu fundierten Microsoft Outlook- und Netzwerkskenntnisse voraus.

Bitte entscheiden Sie daher selbst, ob Sie diese Methode, oder die im Kapitel 6 OLfolders (Detailierte Installation) beschriebene detaillierte Methodik bevorzugen.

Bei einer QuickStart Installation gehen Sie Schrittweise wie folgt vor:

(a) Server:

·         Installation des Servers auf dem OLfolders Server PC mittels Setup

·         Einrichten von Microsoft Outlook

·         Einrichten eines Benutzers (Client) in OLfolders

4.1                Server/Client Netzwerk (Server/Client Struktur)

In einer Client/Server Struktur liegen alle Daten zentral auf einem Server, alle Clients greifen auf die zentral abgelegten Daten zu. Da OLfolders keinen Domain-Controler oder ähnlichen Dienste verwendet, kann jeder beliebige Computer als „Server“ verwendet werden, sei es der Fileserver oder der Sekretariats-PC.

In einem Peer-to-Peer-Netzwerk (Jeder-mit-Jedem) liegen die Daten nicht zentral sondern verteilt auf den Arbeitsstationen, Benutzer A greift auf die Daten von Benutzer B zu und umgekehrt.

Da mit OLfolders im Prinzip ein Peer-to-Peer Netzwerk genauso installiert wird, wie bei einer Server/Client Struktur, gehen wir hier nicht weiter auf die Peer-to-Peer Variante ein.

 

Das zentral auf dem Server installierte Microsoft Outlook ermöglicht allen Clients den Zugriff auf die dort abgelegten Daten (Kontakte, Termine, E-Mails usw.) als öffentlichen Ordner. Jeder Client besitzt ebenso eine lokale Datendatei, in dem u. a. seine Kontakte und Termine verwalten werden. Über diese Datendatei werden E-Mails empfangen und versendet. Gleichzeitig hat jeder Client über den öffentlichen Ordner, die Möglichkeit die zentral eingegangenen E-Mails zu sehen und falls erforderlich, zu bearbeiten.

Das Outlook auf dem Server kann konfiguriert werden, um allgemeine E-Mails, wie (info@..., webmaster@..., support@..) die nicht eindeutig einem Client zugeordnet werden können, zu empfangen. Diese stehen jedem Client im öffentlichem Ordner zur Verfügung.

Zusätzliche können auf den Arbeitsstationen weitere Server auf den Arbeitsstationen installiert werden, um zum Beispiel die Termine eines Vorgesetzten von einer Sekretärin bearbeiten zu lassen.

Anmerkung:

Mit Server ist kein Domain-Controller wie der z.B. NT oder Windows 2000 Server, sondern das OLfolders Server.exe Programm gemeint.

Der OLfolders Server wird auf den Computer installiert, auf den zugegriffen werden soll und damit zentral als Server zur Verfügung steht. Die lokale .pst -Datei wird dabei zum Öffentlichen Ordner. In diesem Fall muss der Client nicht mehr installiert werden, da das zentrale Microsoft Outlook ja auf die eigene pst-Datei zugreifen kann, bzw. schon über den Persönlichen Ordner verbunden ist.

Tipp:

Auf den PC, auf den Sie zugreifen wollen, installieren Sie den Server und nicht den Client.

Die PC`s, die auf ein zentrales Microsoft Outlook zugreifen werden: Hier den Client installieren, und nicht den Server.

(b) Client:

·         Installation des Clients mittels Setup

·         Einrichten einer Verbindung in Microsoft Outlook

·         Wir empfehlen, dass erst nach Abschluss einer Quick Start Installation optional folgende Funktionen, wie ab Kapitel 4.0, einzurichten:

·         Rechtevergabe für Microsoft Outlook Ordner

·         Einrichtung mehrerer Profile im Server-Outlook

·         Start des Servers als Dienst unter Windows NT.

·         E-Mailserver

·         E-Mailforwarding

4.2                Installationsvorbereitung

Ob Sie nun ein Peer-to-Peer oder eine Server/Client Netzwerkstruktur im Einsatz haben. OLfolders lässt sich auf jedem Windows-Computer installieren. Wir gehen daher von folgender Konfiguration Ihres PC-Netzwerkes aus:

·         Server/Client, oder

·         Peer-to-Peer (Jeder-mit-Jedem) Netzwerkstruktur

 Auf jedem PC befindet sich ein installiertes und konfiguriertes Microsoft Outlook.

Achtung: Installieren Sie bitte OLfolders erst nachdem Microsoft Outlook auf Ihren Netzwerk PC`s installiert und konfiguriert ist, anderenfalls startet das Serverprogramm nicht.

Falls Sie beim erstem Start des Servers die Meldung erhalten, Outlook sei nicht der Standard-E-Mail Client, überprüfen Sie bitte im Internet-Explorer im Menüpunkt Extras/Optionen im Reiter Programme ob Microsoft Outlook als Programm für E-Mail eingetragen ist.

Im Detail: Folgende Vorraussetzungen müssen gegeben sein, bevor OLfolders funktionstüchtig installiert werden kann:

·         Microsoft Outlook muss auf jeder Arbeitsstation im Netzwerk funktionieren, ein einfacher Setup von Microsoft Office/Outlook reicht nicht aus, da Microsoft Outlook sich beim ersten Start konfiguriert.

·         Ein TCP/IP Netzwerkverbindung muss installiert sein.

·         RPC oder DCOM muss installiert sein (das ist durch die Installation von Microsoft Office sichergestellt).

Falls Sie Microsoft Outlook 2000 einsetzen, empfehlen wir, den Arbeitsgruppenmodus zu wählen, obwohl OLfolders auch im Internetmodus betrieben werden kann.

Achtung: Outlook im Internetmodus kann nicht vollständig als Server für Outlook XP bzw. Outlook 2000 im Arbeitsgruppenmodus verwendet werden. Wir empfehlen daher, Ihr Server-Outlook in den Arbeitsgruppenmodus umzustellen.

4.2.1           Installation

Das Installationsprogramm erlaubt folgende Installationsarten:

·         Vollständig

·         Benutzerdefiniert, Client

·         Benutzerdefiniert, Server

Wir empfehlen, die Installationsweise Vollständig zu wählen, der Unterschied besteht lediglich darin, dass weitere ca. 2 MB Festplattenspeicher belegt werden.

 

Installation: Klick einfach bei jedem PC solange auf => Weiter bis die Installation abgeschlossen ist.

4.2.2           Einrichtung des Servers

Im nächster Installationsschritt wird nun der Server mit Klick auf =>Start/OLfoldersServer gestartet. Sie finden das Icon  in der Taskleiste auf Ihrem Desktop, unten rechts:

Ab Windows NT können Windows-Benutzer in OLfolders importiert werden.

·         Klick auf => Import

·         Auswählen Windows NT und

·         Klick auf => OK

Liest sämtliche Benutzerkonten ein. Eventuell werden einige Benutzer importiert, welche nicht für OLfolders verwendet werden, diese können im nächsten Schritt gelöscht werden.

Da Windows das Auslesen von Geheimwörtern nicht gestattet, werden alle Benutzer ohne Geheimwort importiert.

 

Manuell werden Benutzer mittels der folgenden Maske angelegt:

·         Klick auf > Benutzer

·         Klick auf > Neu

·         Tragen Sie nun die Benutzerdaten ein:

 

 

Achtung: Die Felder Vorname, Nachname, Login, Passwort und Anzeige sind Pflichtfelder. Sollten Sie eines der Felder nicht ausfüllen, erfolgt mit Klick auf > OK keine Aktivierung.

Tipp: Da Sie bestimmte Benutzerdaten später u. a. bei der Installation der Clients und des OLfolderservers benötigen, wiederholen Sie bitte die Eintragungen durch Notizen nach

folgendem Muster und beachten dabei die Groß- und Kleinschreibung.

Vorname

Nachname

Login

Passwort

Anzeige

E-Mailadresse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anmerkung: Die Eintragungen in den Feldern gelten für die Installation von OLfolders und müssen daher nicht mit der Benutzeranmeldung in MS Windows übereinstimmen. Das gilt insbesondere auch für das Passwort, das hier frei gewählt werden kann. Der eingetragene Name im Feld Anzeige erscheint später im Server Fenster von OLfolders und Sie können sehen, welcher Benutzer gerade auf das Microsoft Outlook auf dem Server zugreift, also Online ist.

Weiter mit Klick auf > Profile und Rechte. Wir empfehlen sich mit Klick auf >alle Profile anzeigen alle Profile anzeigen zu lassen und diejenigen zu selektieren, die für diesen Benutzer verfügbar sein sollen. Die restlichen Felder dienen zur Information und können hier unberücksichtigt gelassen werden.

4.2.3           Installation der Clients

Starten Sie Microsoft Outlook auf dem Client PC. Wenn OLfolders bereits installiert ist, finden Sie im Menü Extras den Menüpunkt OLfolders installieren. Der Menüpunkt ist eventuell unsichtbar, bis die Menüs vollständig geöffnet sind.

Weitere Möglichkeiten sind:

·         Outlook 97,98 oder 2000: Klick auf > Extras Dienste/Hinzufügen/OLfolders

·         Outlook XP: Klick auf > Extras/Datendateiverwaltung/Hinzufügen

Mit Klick auf > Extras/OLfolders installieren erscheint folgender Dialog:

 

Ein Klick auf > Neu öffnet folgenden Dialog:

 

Ein Klick auf > Verbinden öffnet folgenden Dialog:

Die Combobox Computer findet alle Server im Netzwerk, sobald auf >   gedrückt wird. Dies kann, je nach Netzwerkkonfiguration, einige Minuten dauern. Nachdem ein Server ausgewählt wurde, kann der Benutzer ausgewählt werden.

Nach Eingabe des Passworts zeigt ein Klick auf > Verbinden alle verfügbaren Profile an, darunter befinden sich die Datendateien. Sobald eine Datendatei ausgewählt wurde, wird sie mit Klick auf => OK.

Falls Ihr Server auf einem anderem Port als der Standardport arbeitet, können Sie die Portnummer durch Doppelpunkt getrennt angeben. Alternativ kann der Port im Feld Erweitert eingetragen werden.

Tipp: Tragen Sie den Computernamen oder die IP-Adresse manuell ein, da die Suche je nach Netzwerk sehr lange dauern kann. OLfolders verwendet die Netzwerkumgebung zum Durchsuchen des Netzwerkes.

Geben Sie im Feld Login den Namen eines Benutzers des OLfolders Servers ein. Wenn der Server richtig eingetragen wurde, kann der Login-Name aufgeklappt werden.

Durch das Aufklappen von Login-Name können Sie auf einfache Art feststellen, ob eine Netzwerkverbindung zum Server besteht.

Durch Klick auf > Verbinden werden die Datenprofile des Server PC`s abgefragt und in der Microsoft Outlook Baumstruktur dargestellt. Sobald eine Datendatei ausgewählt wurde, wird automatisch ein Anzeigename für Microsoft Outlook ermittelt. Diese besteht aus dem Namen der Datendatei und des Server Namens, zum Beispiel Persönliche Ordner auf Sekretariat.

Falls Sie in Microsoft Outlook nur die großen Icons sehen, sollten Sie Ansicht/Ordner-Leiste auswählen. Es erscheint ein neuer Ordner mit dem Namen OLfolders, dies ist der die Ordnerstruktur des Servers.

5              OLfolders ab Rev. 2.0.11 inkl. Mailfilter (Virenfilter)

Im vergangenen April haben soviel Spam-Mails wie noch nie die elektronischen Postfächer weltweit verstopft. Mit der Explosion des Werbemülls zeichnen sich auch deutliche 'Hotspots' ab, berichtet der US-Sicherheitsexperte von Messagelabs. In dieser Hitliste der globalen Spam-Opfer übernimmt Deutschland Platz drei - 47 Prozent aller E-Mails sind hierzulande Spam. Knapp vor Deutschland rangiert Großbritannien, unangefochtener Spitzenreiter ist mit 83 Prozent die USA.

"Jene Länder, in denen vor allem auch für die elektronische Kommunikation Englisch verwendet wird, werden für Spammer immer ein willkommenes Ziel sein, da eine gemeinsame Sprache die beste Voraussetzung für die effiziente Verbreitung von Spam-Mails ist. Daher ist es kein Zufall, dass die meisten Spam-Mails aus dem englisch-sprachigen Raum kommen".

"Man kann es auf dem Internet-Markt auch so ausdrücken: wenn die USA niest, bekommt der Rest der Welt eine Grippe", sagt Mark Sunner, Chief Technology Officer bei Messagelabs.

E-Mail ist auch unter kleinen und mittelgroßen Unternehmen zu einer Hauptanwendung in ihrer Kommunikation geworden. Laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit haben 73 Prozent der mittelständischen Unternehmen bereits im Jahr 2002 Erfahrungen mit Viren gemacht. Nur für die Bekämpfung dieser Viren sind dabei durchschnittliche Kosten von 5.700 Euro pro Unternehmen angefallen und insgesamt 1,2 Millionen Arbeitstage verloren gegangen. Kosten entstehen dabei nicht nur durch bestehende Infektionen, sondern u.a. auch durch das händische Aussortieren der Mails.

Umso wichtiger, dass für diese Kundengruppe Sicherheits-Lösungen verfügbar gemacht werden, die deren begrenzten Administrationsressourcen Rechnung tragen.

Highlights des Mailfilters:

·         Der Mailfilter für OLfolders bietet als integrierte Lösung eine Filterung zum Beispiel für Virenverdächtige E-Mails. Der Filter im Lizenzpaket für zwei bis 75 Anwender enthalten und ist ab 16. Mai 2004 im deutschen und englisch sprechenden Markt verfügbar.

·         Der Filter ist Teil des OLfolders Mailproxies, dieser empfängt zentral alle E-Mails für alle Benutzer, Clients holen sich die E-Mails vom Mailproxy ab. Durch die Filterung auf der Serverseite werden die meisten Viren gar nicht erst bis zum Client durchgestellt.

·         Der Preis für die Lösung berechnet sich nach der Anzahl der tatsächlich genutzten Lizenzen in Ihrem MS Outlook Netzwerk, wobei es für die Lizenzen keine Mindestvertragslaufzeit gibt. Server und Clients sind beliebig skalierbar, so dass jederzeit Lizenzen dazu erworben werden können.

·         Für Unternehmen, die bereits OLfolders erfolgreich im Einsatz haben, bieten wir den Baustein auch per einfachen Download an. Aktualisierung und Erneuerung der Sicherheitslösung werden über ein Update auf OLfolders Rev. 2.0.11 durchgeführt, sodass mit einer einzigen Transaktion die Sicherheit für das gesamte Outlook-Netzwerk sichergestellt ist:

Klick > OLfolders, das damit ohne Neuinstallation durch einfaches “Drüber installieren“ mit Ihren bis dahin aktuellen MS Outlook Daten sofort voll einsetzbar ist.

·         OLfolders Rev. 2.0.11 filtert zur Zeit ca. 90-95% aller Virenverseuchten E-Mails aus, für die restlichen 5-10% empfehlen wir den Einsatz eines Virenscanners.

·         Der Mailproxy von OLfolders kann kostenlos ohne Registrierung verwendet werden. Die Freigabe von Ordnern steht im vollen Umfang erst nach Registrierung zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 

5.1       OLfolders Rev. 2.0.11 / Details zum Virenfilter

Zur Installation eines Virus, trojanischen Pferdes, Wurmes o.ä. muss eine ausführbare Datei transportiert werden, diese Dateien sind normalerweise .exe, .com, .pif, .scr und kommen entweder direkt oder innerhalb von .zip-Archiven. Der Mailfilter in Outlook wertet die empfangen E-Mails nach mehreren Kriterien aus und legt somit zum Beispiel verdächtige E-Mails in einer speziellen Mailbox mit dem Namen „Virus“ ab.

In der Version 2.0.11 werden folgende Filter gegen Viren angewendet:

  1. Ungezippte ausführbare Dateien (pif, scr, exe, com, cmd, bat, und cmd).
  2. .PIF-Dateien in ZIP-Archiven
  3. Als Dokument getarnte Programme (z.B. dokument.html.exe)
  4. Bestimmte als Viren bekannte Bildschirmschoner (z.B. webseite.scr).

Diese 4 Regeln sortieren momentan ca. 90-95% aller Viren ohne Verwendung eines Virenscanners aus. Im Gegensatz zu einem Virenscanner werden die Dateiinhalte nicht auf Virensignaturen überprüft. Der Vorteil dieser Lösung ist, dass neue Viren – sofern diese in das vorhandene Schema passen, ohne Signaturanpassung direkt erkannt werden. Der Nachteil ist, dass eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht, dass falsche E-Mails aussortiert werden.

Der Mailfilter ist als einfache Textdatei (rules.inf) im Programmverzeichnis abgelegt und kann entweder von Hand oder via OLfolders/Optionen verändert werden. Bei jedem E-Mail-Empfang wird die Datei neu eingelesen, eine Änderung kann daher auch im Betrieb erfolgen.

 [virus]
file=*.pif
file=*.scr
file=*.exe
file=*.cmd
file=*.bat
file=*.com
zip=website.scr
zip=shower.scr
zip=object.scr
zip=*.*.exe
zip=*.*.com
zip=*.*.bat
zip=*.*.scr
zip=*.pif


Die Zeile *.*.exe filtert alle ausführbaren Programme (.EXE) aus, welche einen Punkt im Dateinamen haben, das gleiche gilt für *.*.com, *.*.bat, *.*.scr. PIF-Dateien sind generell ausgeschlossen, da man unter Windows eigentlich keine Verwendung mehr für .PIF-Dateien hat, diese dienen der Steuerung von DOS-Applikationen. Falls Sie keine Bildschirmschoner per E-Mail erwarten, empfehlen wir auch diese explizit auszuschliessen (zip=*.scr)

 

 

 

 

 

 

5.1.1  Integration eines Antivirenprogramms

Sehr viele Antivirenprogramme arbeiten via POP3/SMTP, klinken sich also in den normalen Mailtransfer ein. Ist eine Mail verseucht, wird normalerweise der Anhang gelöscht und durch eine Textdatei ersetzt. Durch eine Regel im Mailfilter können diese Dateien aussortiert werden, z.B.

File=*Norton Antivirus*.txt

Alternativ kann ein externes Programm oder eine Batchdatei beim Abruf einer E-Mail aufgerufen werden, dieses Programm bekommt als einzigen Parameter die zu prüfende E-Mail als .eml-Datei und gibt einen Rückgabewert zurück. Für den Kommandozeilenscanner von Antivir (www.antivir.de) lautet das Kommando:

exec=c:\programme\AVP\avnt.exe %s = 1
Der Pfadname muss evtl. noch angepasst werden.


Die angegebenen Regeln im Mailfilter werden der Reihe nach durchlaufen, wobei zuerst der Anhangsfilter sowie der ZIP-Filter durchlaufen wird. Beim Ausführen des des Kommandozeilenscanners erscheint kurzzeitig eine Konsole auf dem Bildschirm.

5.2       Verwendung des Mailproxies auf einem Einzelplatzsystem

Normalerweise wird ein Mailproxy verwendet, um den internen E-Mail-Transport einer Gruppe zentral zu verwalten, der Proxy kann aber auch auf einem Einzelplatzsystem verwendet werden.

Ein Mailproxy ist ein E-Mail-Server welcher Mails vom Provider abholt, intern verteilt sowie die Mails über einen Provider abschickt. Clients melden sich beim Proxy genau so an wie bei einem Provider. Ein Maiproxy ermöglicht somit zum Beispiel den internen E-Mail-Verkehr in einer Arbeitsgruppe zu regeln, ohne dass eine Internetverbindung besteht.

Der Nachteil eines Mailproxies ist, dass keine direkte Verbindung zum Mailclient besteht und somit bei Senden/Empfangen nicht automatisch eine Verbindung zum Internet aufgebaut wird, statt dessen holt der Mailproxy Mails in bestimmten Zeitabständen ab und stellt ggf. eine Internetverbindung her. OLfolders kann so konfiguriert werden, dass Mails genau dann abgeholt werden, wenn eine Internetverbindung besteht, diese aber weder auf- noch abbaut. Falls Sie über eine Wahlverbindung verfügen, empfehlen wir, nur den Posteingang über den Proxy laufen zu lassen, den Postausgang jedoch direkt für den Provider konfigurieren. Outlook behält damit alle Mails im Postausgang solange keine Internetverbindung besteht.

Beispiel: Nehmen wir an, sie haben folgendes Mailkonto eingerichtet:

Klaus Mustermann

kmustermann@provider.de

POP3: pop@provider.de

SMTP: smtp@provider.de

Passwort: abc123

 

1.       Installieren Sie zunächst OLfolders durch das Programm setup.exe.

2.       Starten Sie OLfolders und aktiveren über Einstellungen/Optionen den Mailproxy

Danach bitte auf der zweiten Seite den Mailproxy starten:

Falls sich noch ein anderer Mailserver auf Ihrem System befindet (z.B. Microsoft Mailserver welcher mit IIS installiert wird), so  können Sie die Portadressen auf 111 und 26 oder einen anderen beliebigen Wert ändern.

OLfolders muss nun neu gestartet werden.

 

 

 

Legen Sie nun einen Benutzer an:

Zur Einfachheit nehmen wir hier die gleichen Anmeldedaten wie oben beschrieben, die Anmeldedaten können auf Wunsch auch abweichen.

Das Mailkonto wird in Einstellungen/Optionen im Reiter Konten eingetragen:

 

Das Feld „postmaster“ verbindet das Mailkonto mit dem Benutzer, hier muss der richtige Benutzer ausgewählt werden.

Am Schluss bestimmen wir noch, wie die E-Mails abgeholt werden:

Der Mailproxy holt nun Ihre E-Mails und legt diese im Dateiverzeichnis ab. Sobald der Filter aktiviert ist, werden die ungewünschten E-Mails automatisch ausgefiltert.

Im Mailprogramm müssen wir noch eingeben, dass die Mails nunmehr vom Proxy abgeholt werden:

 

Wir ändern daher den Posteingangsserver auf localhost (vorausgesetzt der Mailproxy läuft auf der gleichen Workstation) oder auf den Namen des Computers auf welchem der Mailproxy installiert ist.

 

 

6                        OLfolders (Detailierte Installation)

Dieses Kapitel beschreibt die Installation von OLfolders anhand aller Details, auf die im Quickstart Kapitel 4.0 nicht näher eingegangen wurde.

6.1                Installation des Servers

Nach der Installation durch Setup kann der Server gestartet werden. Um ihn zu benutzen sind einige Überlegungen und Einstellungen nötig. Zuerst sollte überlegt werden, ob der Server zentral auf einem Servercomputer installiert werden soll oder auf einer oder mehreren Arbeitsstationen. Im ersten Fall ist es ratsam einen Ordner als Öffentlichen Ordner allen Benutzern zugänglich zu machen, im zweitem Fall kann jeder Benutzer Daten für andere freigeben, ein Öffentlicher Ordner auf einem Server kann zusätzlich installiert sein.

Folgende Installationsschritte Für die Installation jeden Server sind folgende Schritte erforderlich:

·         Installation mit Setup

·         Einrichtung eines öffentlichen Ordners, falls gewünscht.

·         Einrichtung mindestens eines Benutzers

·         Option: Vergabe von Benutzerrechten und Profilen.

·         Option: Einrichtung eines Mailkontos.

6.1.1           Spezielle Vorkehrungen für Windows 95, NT 3.51 und NT 4.0

Installation unter NT 4.0: Unter Windows NT 4.0 kann alternativ das Windows-Messaging verwendet werden um Profile freizugeben. In diesem Fall ist keine zusätzliche Microsoft Outlook-Lizenz nötig.

Wenn das DFÜ-Netzwerk nicht installiert ist, ist keine Einwahl möglich, die entsprechenden Felder in der Konfiguration sind nicht aktiv.

Installation unter NT 3.51: OLfolders zeigt mit einem Icon  im Tray (rechts unten auf Ihrem Desktop) dass es installiert ist. Nicht aber unter der normalen Oberfläche von Windows NT 3.5.1, da es dort noch keinen Start-Button und keinen Tray gibt. Mit Installation von Internet Explorer 4, oder höher stehen diese Funktionen zur Verfügung.

Installation unter Windows 95: Unter Windows 95 muss DCOM98 installiert sein. DCOM98 wird automatisch mit Microsoft Office installiert. In der Minimalkonfiguration kann das Windows Messaging benutzt werden. Der Exchange Client kann benutzt werden, um Nachrichten über OLfolders zu lesen und zu Empfangen. Durch Installation von Windows Messaging kann Window 95 als OLfolders Server für alle Versionen von Microsoft Office dienen.

6.1.2           Spezielle Vorkehrungen unter Terminalserver (WTS)

Im Terminalservermodus hat jeder Benutzer (Terminal) die gleiche IP-Adresse. Der Server kann deshalb nur ein einziges Mal gestartet werden. Alle Daten müssen deshalb zentral liegen, die Peer-to-Peer-Variante ist nicht möglich.

Zur Installation des Programms muss sich der Terminalserver im Installationsmodus befinden. Starten Sie Systemsteuerung/Software und installieren Sie das Programm von dort.

Falls das Terminal sich nicht in den Installationsmodus schaltet, kann OLfolders auch von Hand installiert werden. Installieren Sie vorher OLfolders auf einem beliebigen Rechner und kopieren die Dateien an den gewünschten Zielort. OLfolders Client besteht aus folgenden Dateien, welche sich alle im Windows-Verzeichnis befinden.

·         Wkslib.dll

·         Olwconfig.dll

·         Mswkf32.dll

Um den Server von Hand zu installieren, genügt es das Programmverzeichnis auf einen anderen Rechner zu kopieren.

Die Dateien des Servers kann an eine beliebige Stelle im System kopiert und gestartet werden, alle benötigten Datendateien, Registryschlüssel etc. werden beim erstem Start angelegt.

Der Client muss registriert werden: Starten Sie REGSVR32 aus der Kommandozeile und starten dieses nacheinander mit wkslib.dll und OLWConfig.dll. Der einfachste Weg ist die DLL-Datei durch Doppelklick zu öffnen und c:\windows\sytstem32\REGSVR32.exe als Programm für DLLs anzugeben.

6.1.3           Benutzerverwaltung

Um sich in den Server einzuloggen, wird ein Benutzername und ein Geheimwort (Passwort) benötigt. Benutzer-Angaben werden ebenfalls benötigt, um Mailkonten einzurichten sowie um Rechte zu vergeben. Sollen keine individuellen Rechte vergeben werden, reicht es aus, nur einen einzigen Benutzer anzulegen.

Ein Klick auf => OK öffnet folgenden Dialog:

 

Die Einrichtung der Felder im oberen Abschnitt sind für die Funktion des Servers wichtig:

Erläuterung der Felder:

Vorname, Nachname:

Vorname und Nachname des Benutzers

Anzeige:

Angezeigter Name in der Benutzerliste

Login:

Loginname des Benutzers. Dieser kann nur einmal vergeben und nachher nicht geändert werden. Sämtliche weiteren Einstellungen, zum Beispiel die Rechte, beziehen sich auf den Loginnamen.

Passwort:

Ihr persönliches Geheimwort.

E-Mailadresse:

Wird der OLfolders Proxy oder die Mail Services verwendet, kann hier ein E-Mailadresse eingegeben werden. Wenn noch kein Proxykonto eingerichtet ist, kann dieses Feld leer bleiben.

E-Mailweiterleitung:

E-Mails für diesen Benutzer können an eine andere Adresse weitergeleitet werden.

Postmaster:

Diese Adresse ist der globale Postmaster, alle E-Mails, die nicht zugeordnet werden können, werden im Konto des Postmaster`s abgelegt.

Administrator:

Nur Administratoren dürfen OLfolders über das Netzwerk administrieren.

Alle weiteren Felder sind Informationsfelder. In zukünftigen Versionen von OLfolders werden die Informationsfelder direkt über das Microsoft Outlook Adressbuch verfügbar sein.

 

6.1.4           Einrichten eines Administrators

Das original gelieferte OLfolders erlaubt zunächst, dass der Server von jedem Benutzer, der Zugriff zum Server hat, oder über das Remote-Administrations-Programm verfügt, administriert werden kann.

Um den Server vor Zugriffen Dritter zu schützen ist es ratsam, mindestens einen Benutzer als Administrator zu kennzeichnen.

OLfolders kann dann nur noch durch den (die) Benutzer konfiguriert und administriert werden, der (die) als Administrator gekennzeichnet ist (sind).

6.1.5           Freigabe von Profilen

Microsoft Outlook organisiert Datendateien und E-Mail-Konten in Profilen, dadurch ist es zum Beispiel möglich, mit mehreren Personen nacheinander mit dem gleichem Outlook zu arbeiten. Nachdem sich eine Person abgemeldet hat, kann sich eine andere Person mit einem anderem Profil anmelden. Jeder Benutzer sieht nur seine eigenen Daten und kann nur auf seine eigenen E-Mails zugreifen. OLfolders stellt eine Verbindung zu allen Profilen und allen Datendateien her, um dies zu verhindern, kann in der Profilveraltung für jeden Benutzer eingestellt werden, auf welche Profile und Datendateien dieser zugreifen darf.

Ein Klick auf Profile öffnet ein weiteres Fenster, in welchem die für diesen Benutzer freigegebenen Profile und Datendateien verwaltet werden:

 

Werden Profile ausgewählt, werden nur die markierten Profile beim Login zugelassen, in der Verbindungserstellung werden nur die ausgewählten Profile angezeigt. Mit dem Knopf Alle Profile anzeigen kann dies umgangen werden, der Benutzer hat vollen Zugriff auf alle Profile. In Kapitel 6.4 Rechtevergabe können für jede .PST-Datei weitere Rechte vergeben werden.

Mit der Profilveraltung ist es möglich, Daten in mehreren Dateien zu verwalten. Auf dem Server kann zum Beispiel eine PST-Datei mit dem Namen „Öffentliche Ordner“ angelegt werden und nur diese anderen Benutzern zugänglich gemacht werden. Die persönlichen Ordner sind für andere Benutzer nicht einsehbar.

6.2                Installation Öffentlicher Ordner

Um Ihren Server optimal zu strukturieren, ist es sinnvoll einige neue Datendateien anzulegen, zum Beispiel eine Datendatei mit dem Namen Öffentliche Ordner, diese Datendatei kann sich auch in einem eigenem Profil befinden, dies hat den Vorteil, dass eventuell vorhandene Profile versteckt werden können.

Bitte beachten:

·         OLfolders stellt automatisch alle Datendateien in allen Profilen zur Verfügung. Wenn also bereits ein installiertes Microsoft Outlook vorhanden ist, können die darin enthaltenen Datendateien sofort von jedem Client aus benutzt werden.

·         OLfolders selbst hat keine Datendateiverwaltung, da es nicht direkt mit Datendateien arbeitet, stattdessen meldet es sich an die gleiche Datenbankschnittstelle an, die auch von Microsoft Outlook verwendet wird (Windows Messaging subsystem, MAPI).

 

 

 

 

6.2.1           Einrichten von Profilen und Datendateien (Outlook 97/98/2000)

Eine neue Datendatei kann in Microsoft Outlook über Datei/Neu/Datendatei erstellt werden. Ein neues Profil erstellen Sie entweder:

(a) in der Systemsteuerung oder

(b) durch Recksklick auf das Microsoft Outlook Symbol =>    auf Ihrem Desktop:

 

Klick auf =>Profile anzeigen

Klick auf =>Hinzufügen,

Normalerweise hat ein Öffentlicher Ordner keinen E-Mail-Transport, Selektieren Sie daher Informationsdienste manuell konfigurieren.

Das Profil bekommt den Namen Öffentliche Ordner, bzw. einen anderen sprechenden Namen. Der Name dieses Profils erscheint später in der Verbindungserstellung auf dem Client.

Im nächsten Dialog: Klick auf => Hinzufügen, um einen neuen Dienst zu konfigurieren:

 

Die Datendatei sollte bevorzugt in einem Ordner gespeichert werden, der auch in Ihrer Datensicherung berücksichtigt wird. Die Datendatei sollte daher zur optimalen Übersicht Öffentlicher Ordner heißen, jeder andere Name funktioniert aber ebenfalls. Wichtig zum späteren wieder auffinden der Datei ist, dass der Name und der Speicherort der Datei nachvollziehbar ausgesucht wurde.

Klick auf => Öffentlicher Ordner (.pst)

 

Die Voreinstellung ist Persönlicher Ordner, dies sollte ebenfalls in Öffentliche Ordner geändert werden um das spätere wieder auffinden zu erleichtern. Der Name dieses Ordners erscheint später in der Verbindungserstellung auf dem Client.

 

 

Nach Klick auf =>Hinzufügen, fügen Sie einen persönlichen Ordner hinzu und nennen die Datendatei sowie den Namen Öffentlicher Ordner.

6.2.2           Einrichten von Profilen und Datendateien (Outlook 2002 und 2003)

Ab Outlook 2002 gibt es eine neue Oberfläche zum Anlegen von Profilen, diese legt automatisch die Datendatei Persönlicher Ordner im Standardverzeichnis an bzw. falls diese bereits existiert wird diese Datendatei geöffnet. Beim Anlegen eines neuen Profils muss die Standard-Datendatei nach Anlegen einer neuen Datei entfernt werden.

Nach Rechtsklick auf => Outlook bzw. => Systemsteuerung/Mail wird folgendes Bild angezeigt:

Klick auf => Profile anzeigen

Klick auf => Hinzufügen:

Eingabe eines Namens und Klick auf => OK:

Wenn kein E-Mail-Konto erstellt werden soll, Klick auf => Schließen und anschließend auf => OK:

Das Profil ist nun angelegt, die Eigenschaften können geändert werden:

 

Klick auf Eigenschaften oder Doppelklick auf  => Test:

Klick auf => Datendateien und Auswahl => Persönlicher Ordner (.pst):

In diesem Dialog kann der Pfad zur Datendatei und der Dateiname ausgewählt werden.

Der Anzeigename der Datendatei kann verändert werden, z.B. zu Öffentliche Ordner. Nach Klick auf => OK erscheint wieder das Hauptmenü. Um die ursprüngliche Datendatei zu entfernen, muss zunächst die Übermittlung umgestellt werden.

 

Klick auf => E-Mail-Konten

Klick auf => OK

Auswahl Öffentlicher Ordner und klick auf => Fertig stellen.

Im Hauptmenü wieder Datendateien auswählen. Der Persönliche Ordner kann nun gelöscht werden.

6.3                Recordlocking

OLfolders unterstützt das Recordlocking:

Sobald ein Objekt, zum Beispiel ein Kontakt oder ein Kalendereintrag, von einem Benutzer geöffnet wird, erhalten alle anderen Benutzern nur noch einen schreibgeschützten Zugriff auf dieses Element. Dies verhindert, dass mehrere Personen gleichzeitig am gleichen Objekt Änderungen vornehmen.

Schreibgeschütze Objekte erkennen Sie daran, dass in der Titelleiste eines Objektes der Begriff Schreibgeschützt eingeblendet wird.

Das Recordlocking kann in => Extras/Optionen ein- oder ausgeschaltet werden.

6.4                Rechtevergabe

Jeder Benutzer hat mit einer Erstinstallation zunächst jedes Recht auf alle Ordner. Sollen personifizierte Rechte vergeben werden, so werden die zugeordneten Rechte mit markiert, oder demarkiert.

 

Mit Klick auf => Hinzufügen wird ein Pull Down Menü geöffnet. Alle eingerichteten Benutzer werden angezeigt und stehen damit zur Einrichtung von Rechten zur Verfügung. Wählen Sie einen Benutzer mit Klick auf OK aus und vergeben Ihre personifizierten Rechte in der Ordnervergabe aus und bestätigen abschließend mit Übernehmen.

Mit Klick auf  => ALLE haben im Pull Down Menü alle anderen aufgeführten Benutzer die gleichen Rechte, die Sie nach Klick auf => OK in der Ordnervergabe einrichten und mit Übernehmen bestätigt haben.

 

In der Ordnervergabe können für jeden Ordner folgende Rechte vergeben werden:

R = Elemente Ändern,

 oder erstellen.

Für die ausgewählten Ordner hat der Benutzer das Recht Elemente zu erstellen oder zu ändern.

L = Elemente Löschen,

 oder Verschieben.

Für die ausgewählten Ordner hat der Benutzer das Recht Elemente zu löschen oder zu verschieben.

N = Elemente Lesen.

Für die ausgewählten Ordner hat der Benutzer das Recht die Einträge zu lesen. Alle Schreibzugriffe auf Ordner sind nicht möglich. Objekte dürfen nicht geändert, umbenannt oder erstellt werden 

U = Unterordner öffnen.

Für die ausgewählten Ordner hat der Benutzer das Recht Unterordner zu öffnen. Ist dieses Recht nicht vergeben, ist das Öffnen von Unterordnern nicht möglich

O = Ordner erstellen.

Für die ausgewählten Ordner hat der Benutzer das Recht Ordner zu erstellen.

S = Unterordner mit

 Einbeziehen.

Für die ausgewählten Ordner gelten die ausgewählten Rechte automatisch auch für alle Unterordner

 

6.5                Installation der Clients

Hinweis: Falls sie z.B. von OLfolders Revision 2.0 ein update auf eine höhere Software Revision vornehmen, so sollten Client und Server neu installiert werden. Wenn Sie also von Version 2.0 auf eine höhere Version updaten, sollten Sie dies bei dem Server und bei den Clients vornehmen, da bei einer Versionsänderung die Kompatibilität nicht immer gewährleistet werden kann.

Starten Sie Microsoft Outlook auf dem Client PC.

Da die Verwaltung der Dienste in jeder Microsoft Outlookversion unterschiedlich ist, wurde in bei Microsoft Outlook ein neuer Menüpunkt eingefügt: Extras/OLfolders Installieren. Falls Sie Microsoft Outlook 2000 im Internetmodus verwenden, ist dies die einzige Möglichkeit, OLfolders zu installieren, da dieser Modus keine Dienstverwaltung unterstützt.

Wenn OLfolders bereits installiert ist, finden Sie im Menü Extras den Menüpunkt OLfolders installieren. Der Menüpunkt ist eventuell unsichtbar, bis die Menüs vollständig geöffnet sind.

Weitere Möglichkeiten sind:

·         Outlook 97,98 oder 2000: Klick auf => Extras Dienste/Hinzufügen/OLfolders

·         Outlook XP: Klick auf => Extras/Datendateiverwaltung/Hinzufügen

Mit Klick auf => Extras/OLfolders installieren erscheint folgender Dialog:

Ein Klick auf => Neu öffnet folgenden Dialog:

Ein Klick auf =>Verbinden öffnet folgenden Dialog:

Die Combobox Computer findet alle Server im Netzwerk, sobald auf =>   gedrückt wird. Dies kann, je nach Netzwerkkonfiguration, einige Minuten dauern. Nachdem ein Server ausgewählt wurde, kann der Benutzer ausgewählt werden.

Nach Eingabe des Passworts zeigt ein Klick auf => Verbinden alle verfügbaren Profile an, darunter befinden sich die Datendateien. Sobald eine Datendatei ausgewählt wurde, wird sie mit Klick auf => OK.

Falls Ihr Server auf einem anderem Port als der Standardport arbeitet, können Sie die Portnummer durch Doppelpunkt getrennt angeben. Alternativ kann der Port im Feld Erweitert eingetragen werden.

Tipp: Tragen Sie den Computernamen oder die IP-Adresse manuell ein, da die Suche je nach Netzwerk sehr lange dauern kann. OLfolders verwendet die Netzwerkumgebung zum Durchsuchen des Netzwerkes.

Geben Sie im Feld Login den Namen eines Benutzers des OLfolders Servers ein. Wenn der Server richtig eingetragen wurde, kann der Login-Name aufgeklappt werden.

Durch das Aufklappen von Login-Name können Sie auf einfache Art feststellen, ob eine Netzwerkverbindung zum Server besteht.

Durch Klick auf => Verbinden werden die Datenprofile des Server PC`s abgefragt und in der Microsoft Outlook Baumstruktur dargestellt. Sobald eine Datendatei ausgewählt wurde, wird automatisch ein Anzeigename für Microsoft Outlook ermittelt. Diese besteht aus dem Namen der Datendatei und des Server Namens, zum Beispiel Persönliche Ordner auf Sekretariat.

6.6                Weitere Möglichkeiten

OLfolders ist ein „Storeprovider“ für Outlook, also ein neuer Typ Datendatei. Dieser kann in Outlook über Extras/Dienste (Outlook 97/98/2000) bzw. Datei/Neue Datendatei (Outlook XP) hinzugefügt werden. Dies ermöglicht die Konfiguration von OLfolders direkt aus Systemsteuerung/Mail.

7                        OLfolders Administrator

Mit OLfolders-Administrator kann OLfolders:

·         Über das Netzwerk administriert werden

·         Der laufende Dienst administriert werden

·         Die Ports auf Server- und Clientseite geändert werden

·         Der Menüpunkt Abwesenheitsassistent in Outlook aktiviert werden.

7.1                Verbinden mit einem Server

Um sich mit dem Server auf der gleichen Maschine zu verbinden, reicht es den Knopf Verbinden zu klicken. Im Feld Server wird automatisch localhost eingetragen und zum lokalen Server verbunden. Wenn ein Administrator existiert, ist ein Zugriff nur mit Benutzername/Kennwort möglich, ansonsten startet die Verbindung ohne Nachfrage.

Anmeldung an OLfolders Administrator:

Der Status der Verbindung wird im Hauptdialog des Administrators angezeigt. Nach einer Verbindung werden außerdem geöffneten Sessions angezeigt, so dass leicht nachvollzogen werden kann, wie viele Personen am Server angemeldet sind.

7.2                Verbinden mit einem Server im Netzwerk

Um sich mit einem anderen Server im Netzwerk zu verbinden, geben Sie die IP-Adresse oder den Namen des Computers, eventuell gefolgt von der Portangabe im Feld Aktueller Server an. Wird der Pfeil im Feld Aktueller Server heruntergeklappt, sucht der Administrator alle Server im Netzwerk, dies kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Es erscheint folgender Dialog:

 

Hinweis: Die Suche findet nur Server, welche auf dem Standardport arbeiten.

 

Beispiele:

 

192.168.0.1

Verbindung zu Server 192.168.0.1 auf dem Standardport

Server1

Verbindung zu Server1 auf dem Standardport

192.168.0.1:5000

Verbindung zu Server welcher auf Port 5000 arbeitet

Server1:8000

Verbindung zum Server Server1 auf Port 8000

7.3                Ändern der Einstellungen

Benutzerkonten, Rechte, Optionen usw. werden über den Administrator über eine Oberfläche erfasst, welche der des Programms entspricht.

7.4                Ändern des Ports

OLfolders benutzt standardmäßig den Port 2002 für sämtliche Kommunikationsaufgaben. In einigen Fällen ist es nötig, diesen Port auf einen anderen Port umzustellen, zum Beispiel weil der Port 2002 in einer Firewall gesperrt ist oder ein anderes Programm diesen Port ebenfalls verwendet.

Hinweis: Durch die Umstellung des Ports wird es erschwert, dass Ihr Server im Netzwerk gefunden wird, dies kann aus Sicherheitsgründen vorteilhaft sein.

Falls mehrere Server im Netzwerk arbeiten, kann jeder Server einen anderen Port benutzen.

Auf dem Server wird der Port durch Anwahl des Menüpunktes Server/Port geändert:

Auf dem Client kann der Standardport über den Menüpunkt Client/Optionen geändert werden.

Auch ohne Umstellung des Standardports ist es möglich, Verbindung zu einem Server aufzunehmen, welcher einen anderen Port verwendet. Die Portnummer ist mit Doppelpunkt getrennt hinter der Adresse einzugeben. (Siehe oben).

7.5                Installation von OLfolders als Dienst

OLfolders läuft sowohl als normales Programm als auch als NT-Dienst. Dienste haben gegenüber normalen Programmen folgende Vorteile:

·         Dienste werden gestartet, ohne dass ein Benutzer am Computer angemeldet sein muss.

·         Dienste laufen weiter, wenn der Benutzer sich abgemeldet hat.

·         Der Dienst kann unter einem anderen Benutzerkonto laufen.

Der Nachteile eines Dienstes ist, dass dieser sich nicht bemerkbar machen kann, d.h. ein Dienst kann keine Benutzeroberfläche bzw. Bildschirmmeldungen ausgeben.

Outlook stellt jedem Benutzer unter Windows eigene Profile zur Verfügung, d.h. je nachdem welcher Benutzer angemeldet ist, erscheinen andere Datendateien, E-Mail-Konten usw. Aus diesem Grund ist es wichtig, festzulegen, unter welchem Benutzer OLfolders als Dienst laufen soll. Der Benutzer benötigt das Recht Starten als Dienst.

=> Dienst/Installieren zeigt folgenden Dialog:

Die einfachste Möglichkeit, Starten als Dienst zum Benutzerkonto hinzuzufügen, ist nach der Installation über OLfolders Administrator die Systemsteuerung zu öffnen und das Benutzerkonto erneut auszuwählen:

8                        OLfolders Watchdog

Eine Datensicherung der Server-Datendatei ist nicht möglich, während auf diese zugegriffen wird. Um dieses Problem zu umgehen, wurde der Watchdog (Wachhund) entwickelt. Watchdog ist in der Lage, den Server zu einer bestimmten Zeit, oder auf Kommando zu beenden, die Daten zu sichern und wieder zu starten.

Nach dem Start des Watchdogs erscheint das Symbol in der Traybar (neben der Uhr) und kann per Mausklick angezeigt werden. Es öffnet sich folgender Dialog:

Wenn der Server als Service läuft, Klicken Sie auf => Server runs as Service, weil ein Service anders gestartet werden muss als ein Programm.

In den oberen Feldern wird eine Urzeit eingetragen, z.B. 1:00 Uhr Nachts, zu dieser Zeit wird der Server beendet, ein Script ausgeführt und wieder gestartet.

Ein Klick auf => Setup Script öffnet folgenden Dialog:

 

Über Insert command kann ein Kommando (Kopieren oder Ausführen) eingefügt werden. Dieses kann durch Klick auf Run getestet werden.

Die beiden Befehle des Scripts haben jeweils eine Eingabemaske:

8.1                Start von der Kommandozeile bzw. vom Task Scheduler

Da der Watchdog nur als Programm läuft, ist es in einigen Fällen sinnvoll, den Task Scheduler von Windows zu verwenden, um den Watchdog zu starten. Wird Watchdog mit dem Parameter Stop gestartet, wird der Server beendet. Zu Starten verwenden Sie das Kommando start aus der Kommandozeile.

Beispiel: Starten und Beenden des Programms sowie Datensicherung

Cd c:\programme\Quester\OLfolders

C:\OLWWatchdog Stopp

Copy c:\daten\outlook.pst c:\daten\outlooksic.pst

Ntbackup c:\daten c:\daten.bkf

Start OLWServer.exe

 

Beispiel: Starten und Beenden des Dienstes sowie Datensicherung

Cd c:\programme\Quester\OLfolders

C:\OLWWatchdog Stopp

Copy c:\daten\outlook.pst c:\daten\outlooksic.pst

Ntbackup c:\daten c:\daten.bkf

Net start OLWService

 

9                        QMailserver

In OLfolders ist ein POP3- und SMTP Server integriert, bzw. im Lieferumfang enthalten. QMailserver ist für die Nutzung von OLfolders keine Voraussetzung. Falls Sie diese zusätzlichen Funktion nutzen wollen, so schlagen wir vor, dass Sie diese Option jetzt, nachdem Sie die Installation von OLfolders erfolgreich abgeschlossen haben, jetzt oder später einrichten können.

Der QMailserver verwaltet das Übermitteln und Verteilen von E-Mails. Er holt entweder die E-Mails über das POP3-Protokoll von einem oder mehreren E-Mailkonten ab, oder bekommt diese vom Sender über SMTP zugestellt. Der Mailserver ist eine Produkterweiterung von OLfolders, der die Verteilung der E-Mails organisiert. Die Vorteile eines Mailservers allgemein sind u. a.:

·         E-Mails, die intern versendet werden, brauchen nicht über das Internet gesendet werden.

·         E-Mails, die über das Internet gesendet werden sollen, können gesammelt, um dann zu festen Zeitpunkten verschickt werden.

·         Die Administration der E-Mailkonten erfolgt zentral auf dem Mailserver.

·         Ein Abwesenheitsassistent beantwortet automatisch Ihre Mails, wenn Sie nicht im Büro sind.

9.1                Einrichtung des Mailproxies

Ein Mailproxy ist ein Mailserver, welcher zwischen den Mailclient (z.B. Microsoft) und einem Provider geschaltet wird. Mails werden vom Client zum Proxy gesendet, der Proxy sendet die Mails weiter zum Provider und holt von dort Mails ab. Der Mailproxy unterscheidet sich nicht wesentlich vom Mailserver Ihres Internetproviders.

Der Mailproxy erkennt ob es sich bei der Mail um eine interne oder eine externe Mail handelt: Jeder Benutzer des Mailproxies wird in der Benutzerverwaltung mit E-Mail-Adresse erfasst. Wird eine Mail verarbeitet, prüft der Proxy zuerst, ob diese Mailadresse bekannt. Ist die Adresse bekannt, wird die Mail in das Prostfach des Benutzers abgelegt, andernfalls wird diese über das Internet versendet.

Interne E-Mails können versendet und empfangen werden, wenn keine Verbindung zum Internet besteht.

9.2                QMailserver Topologie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


9.3                Vorbereitung zur Inbetriebnahme des MailServers

Für die Einrichtung des MailServers bitte folgende Daten für die bei der Inbetriebnahme erforderlichen Eintragungen zusammenstellen.

Zugangsdaten von Ihrem Internet Service Provider:

  • Name des Posteingangservers (POP3)
  • Kontoname beim Internet Service Provider für jedes E-Mail-Konto.
  • Kennwort beim Internet Service Provider für jedes E-Mail-Konto.
  • Diese Angaben bekommen Sie von Ihrem Internet Service Provider.

Weiterhin:

  • Die IP-Adresse, oder den Namen des PC`s, auf dem der OLfoldersMailServer installiert ist.
  • Die Namen und Passworts der Benutzer von OLfolders.

 

9.4                Einrichtung des Clients

Mails werden von Outlook generell an den Mailproxy gesendet und von diesem empfangen. Outlook wird so eingerichtet, dass der E-Mail-Transport zum/vom Mailproxy, d.h. zum Computer auf welchem OLfolders installiert ist, läuft. Benutzername/Kennwort entsprechen dabei einem eingerichtetem CABSFolders-Benutzer.

Der Mailproxy sendet die Mails weiter, entweder an einen internen Benutzer oder über das Internet an einen externen Benutzer.

9.5                Einrichtung externer E-Mail

Ohne weitere Einrichtung ist der Mailproxy in der Lage, interne Mails weiterzuleiten, zum Versenden und Empfangen externer Mails müssen diese konfiguriert werden.

Tip: Wenn Sie nur interne Mails benutzen möchten, denken Sie sich E-Mail-Adressen selbst aus, z.B. m.mustermann@muster.local und tragen diese sowohl im OLfolders Benutzermanager als auch in Outlooks E-Mail-Konten ein.

Grundsätzlich muss zunächst eine Verbindung mit dem Internet hergestellt werden, dies kann entweder durch einen Router, durch Windows oder durch QMailserver erfolgen. Die Verwaltung der Verbindung durch QMailserver ist nur dann sinnvoll, wenn das Internet ausschließlich für Mails verwendet wird, weil der QMailserver nur diese Art von Internetanbindung überwachen kann. Eine gemeinsame Internetverbindung für alle Dienste kann am besten durch einen einen Proxy-Server oder Router oder hergestellt werden, zum Beispiel durch die Internet-Verbindugnsfreigabe von Windows.

9.6                Extene Mail

Für die Übermittlung von E-Mails im Internet haben sich die beiden Protokolle SMTP, POP3 durchgesetzt. Neuere E-Mailclients unterstützen außerdem das IMAP-Protokoll welches das Abfragen von E-Mails in mehreren Ordnern ohne Download ermöglicht.

9.6.1           Versenden (SMTP)

Die Microsoft Outlook Clients senden ihre E-Mails zum QMailserver. Dieser Mailserver prüft, ob er ein Postfach für den Empfänger hat. Ist ein Postfach vorhanden, legt er die E-Mail in diesem Postfach ab. Ansonsten versendet er die E-Mail in das Internet. Dabei wird die E-Mail zu dem Mailserver im Internet gesendet, der für die Empfängeradresse zuständig ist.

Dieses Protokoll wird verwendet um eine E-Mail zu einem anderem Server zu schicken. Für den Empfang von E-Mails ist immer ein SMTP-Server nötig, entweder direkt im Haus des Empfängers oder bei einem Internet Provider. E-Mails werden vom Sender mittels SMTP-Protokoll zu einem SMTP-Server geschickt, welcher diese empfängt und speichert, weiterleitet oder zurückweist.

Die meisten E-Mailkonten bei Internet Providern haben einen Postausgangsserver (SMTP-Server), Microsoft Outlook schickt ausgehende E-Mails dieses Kontos an diesen SMTP Server. Falls der Empfänger ein Konto bei dem gleichem Provider hat, wird diese in die Empfängermailbox abgelegt und kann über POP3 abgerufen werden, ansonsten wird die E-Mail zu einem anderem SMTP-Server weitergeleitet, zum Beispiel an einen anderen Server bei einem anderem Provider, von wo der Empfänger die E-Mail später abholt. In manchen Fällen wird die E-Mail an einen Computer direkt beim Empfänger geschickt.

9.6.2           Empfangen (POP3)

Der Mailserver holt die E-Mails beim Internet Service Provider ab und verteilt sie in die Postfächer, aus diesen Postfächern kann Outlook die Mails per POP3-E-Mailtransport abholen. Die Microsoft Outlook Clients rufen die E-Mails aus diesen Postfächern ab. Das jeweilige Microsoft Outlook hat also keine Verbindung zum Internet Service Provider, sondern fragt immer nur direkt den QMailserver ab.

Falls ein PC eingesetzt wird, der 24 Stunden am Tag mit der gleichen IP-Adresse online ist, kann ein SMTP-Server als Posteingangsserver konfiguriert werden. Folgendes wird benötigt:

·         Eine Internet-Standleitung mit fester IP-Adresse

  • Einen Server, der ständig mit dem Internet verbunden ist
  • Einen SMTP-Server, zum Beispiel OLfolders, MS Exchange, Lotus Domino.
  • Eine Domain

Zur Konfiguration wird die IP-Adresse im MX-Record des DNS-Servers eingetragen, nach ca. 72 Stunden sollte sich diese Änderung auf alle DNS-Server repliziert haben, danach ist die E-Mailadresse für alle E-Mailserver mit der gegebenen IP-Adresse auflösbar, die E-Mail wird an den angegebenen Server gesendet, der sie dann in die Postfächer verteilt.

9.7                Posteingangsserver POP3

Da die meisten Benutzer weder eine Domain noch eine Standleitung mit zugehörigem Server besitzen, wird häufig das POP3-Protokoll zum Abholen von E-Mails benutzt. Der SMTP-Server, der die E-Mails ursprünglich empfangen hat, steht in diesem Fall bei einem Internet Provider, dieser sammelt eingehende E-Mails so lange, bis sie über POP3 abgerufen und gelöscht werden.

9.7.1           E-Mailversand

Hier wird eingestellt, ob die Postfächer auf dem Server verwaltet werden sollen, d.h. es möglich sein soll, Persönliche Ordner auf dem Server zu erstellen, welche vom Client benutzt werden können. 

Unter Microsoft Outlook XP muss der Interne E-Mailtransport aktiviert werden, weil der MAPI-Mailtransport dort nicht mehr funktioniert. (Diese Option steht momentan noch nicht zur Verfügung).

10                   E-Mail Proxy

 

Der Mail Proxy ist ein Server, welcher zwischen den externen E-Mailkonten und Microsoft Outlook geschaltet wird. Der Proxy holt die E-Mails vom Internet Provider ab und verteilt sie in die (Proxy-) E-Mailkonten. Von dort können die E-Mails zum Beispiel mit Microsoft Outlook abgeholt werden. Interne E-Mails werden vom Mail Proxy direkt in den entsprechenden Postfächer verteilt. Die wichtigsten Aufgaben des Mail Proxy sind: 

Falls eine Wahlverbindung vorliegt, verursacht jede Einwahl in das Internet Kosten. Der E-Mail Proxy wählt in Intervallen in das Internet ein und holt die E-Mails ab bzw. versendet E-Mails. Dabei werden die E-Mails für alle Benutzer empfangen und gesendet. Das Senden und Empfangen geschieht gleichzeitig, somit wird das Modem in der kurzen Zeit der Onlineverbindung in beide Richtungen gleichzeitig belastet.

Interne E-Mails werden nicht über das Internet versendet, sondern direkt in den Posteingang des Empfängers gestellt, Telefongebühren fallen so nicht an.

Die E-Mail Clients (z.B. Microsoft Outlook) können E-Mails in kurzen Abständen abholen (z.B. jede Minute). Der Proxy sorgt dafür, dass der Transport in das Internet trotzdem z.B. nur alle 15 Minuten stattfindet, oder zum Beispiel wenn eine wichtige E-Mail versendet werden soll.

Wenn E-Mails gesammelt über ein einziges Konto ankommen, verteilt der Mail Proxy die E-Mails anhand der Empfängeradresse auf die entsprechenden Empfänger.

E-Mails können weitergeleitet werden, zum Beispiel kann ein Konto eingerichtet werden, welches ankommende E-Mails direkt an einen MS Exchange-Server weiterreicht. Ebenso können alle internen oder externen E-Mails als Kopie an einen Webmailer weitergeleitet werden, von wo sie ein Mitarbeitet auf Reisen abholen kann.

Der E-Mail Proxy arbeitet unabhängig von OLfolders und hat damit keine direkte Verbindung mit Persönlichen Ordnern.

Erläuterung der Felder:

Mail Proxy starten:

Dieser Knopf muss gedrückt sein, damit der E-Mail Proxy startet. Eine Änderung wirkt sich erst nach Neustart des Servers aus.

Port für SMTP:

Die Portnummer für den Postausgangsserver ist normalerweise 25. Dies gilt für alle Postausgangsserver auf jedem Computer. In besonderen Fällen ist es nötig, vom Standard abzuweichen, zum Beispiel wenn ein zweiter Postausgangsserver existiert. Durch die Änderung der Portnummer können Sie auch Ihren Postausgangsserver verstecken.

Port für POP3:

Die Portnummer für den Posteingangsserver ist normalerweise 110. In bestimmten Fällen ist es wünschenswert, vom Standard abzuweichen.

Ausgehende E-Mails zum Empfänger durchstellen:

Normalerweise benötigt man für eine E-Mail einen Posteingangsserver (POP3) sowie einen Postausgangsserver (SMTP) bei einem Provider. OLfolders besitzt einen eigenen Postausgangsserver. 

Name dieser Domain:

 

Bei der Anmeldung bei der Empfängermailbox wird aus Höflichkeitsgründen ein Name benötigt. Falls Sie eine Domain besitzen, geben Sie hier den Namen ihrer Domain ein, ansonsten kann hier auch der Name ihrer Firma oder ein sonstiger Text stehen. 

DNS Server:

 

Wenn der Server unter Windows 2000 oder Windows XP läuft, ist dieses Feld nicht sichtbar, weil NT 2000 eine DNS-Auflösung im Betriebsystem hat, welche aber auch auf anderen Betriebsystemen läuft, wenn die Datei DNSAPI.DLL zur Verfügung steht. Dies ist allerdings aus Lizenzrechtlichen gründen nicht zu empfehlen.

Für alle anderen Betriebsysteme wird die interne DNS-Auflösung benutzt. 

Den Namen oder die IP-Adresse des DNS-Servers erhalten Sie:

Wählen Sie sich in das Internet ein, starten sie Command.exe oder cmd.exe. Geben Sie ein: IPCONFIG /all. Ziemlich am Ende erscheint ein Eintrag für DNS-Server.

Kopieren Sie die IP-Adresse in dieses Feld.

 

 

10.1.1       Postausgangsserver SMTP

Füllen Sie diese Felder nur aus, wenn die E-Mails an einen weiteren E-Mailserver verschickt werden sollen.

Der SMTP Server sendet die E-Mails normalerweise direkt über das Internet, falls eine Verbindung besteht. Alternativ können die E-Mails über einen anderen Server verschickt werden, zum Beispiel über einen anderen OLfolders Server oder über einen MS Exchange-Server. E-Mails können hiermit auch über einen externen E-Mailserver, zum Beispiel über GMX versendet werden. Die E-Mails kommen beim Empfänger mit dem richtigem Absender an, selbst wenn die E-Mails aller Benutzer über den gleichen Provider versendet wird.

Erläuterung der Felder:

Smart Server verwenden:

Ist dieses Feld aktiv, werden alle E-Mails im Intranet an einen weiteren Server versendet.

Port:

Portnummer des anderen SMTP-Servers, normalerweise 25

Servername oder IP:

Name des Servers

Anmelden:

Der andere Server benötigt eine Anmeldung

Benutzername:

Benutzername zur Anmeldung an den anderen Server. Dieser Absendername ist für den Empfänger der E-Mail nicht sichtbar, sie dient zur Anmeldung beim E-Mail Server.

Passwort:

Geheimwort zur Anmeldung an den anderen Server

10.2           Internet Einstellungen

 

Der Proxy Server stellt regelmäßig eine Verbindung zum Internet her, falls eine Wahlverbindung vorliegt. Die Verbindung kann auch hergestellt werden, wenn eine Nachricht gesendet werden soll. Wird die Verbindung nicht mehr von OLfolders benötigt, wird sie wieder getrennt. 

Erläuterung der Felder:

Permanente Verbindung (LAN):

Stellt keine Wählverbindung her.

Einrichtung DSL:

 

Die Verbindung wird über DSL aufgebaut, diese Option entspricht der LAN-Option mit dem Unterschied dass der Server überprüfen kann, ob die Verbindung aufgebaut ist.

Verbindung aufbauen:

Aufbau einer Verbindung mit dem angegebenen Internet Provider

Alle X Minuten:

Stellt alle X Minuten eine Verbindung her.

Nur bei Aktivität des Clients:

Die Post wird nur dann aus dem Internet abgeholt, wenn mindestens ein Client die E-Mails abfragt. Wenn zum Beispiel an einem Sonntag alle Computer bis auf den Server ausgeschaltet sind, wird dieser keine Post abholen, weil es keinen Client gibt, welcher vom E-MailProxy E-Mails anfordert. Sobald am Montag der erste Client eingeschaltet wird und die Post abholt, fängt wird eine Verbindung zum Internet aufgebaut und alle E-Mail von allen Benutzern regelmäßig abgeholt.

Dies gilt ebenfalls für Konten, welche auf dem Server abgefragt werden. Auf dem Server sollte deswegen das Microsoft Outlook nicht gestartet sein, weil dieses evtl. alle x Minuten die Post abholt.
Sie sollten in diesem Fall Ihre Mitarbeiter anweisen, vor dem Feierabend ihre Computer auszuschalten, da ansonsten Telefongebühren anfallen.

 

 

10.2.1       SMTP Sicherheit

OLfolders erlaubt nicht jedem Client E-Mails zu senden, um senden zu können, muss:

·         sich ein Client authentifizieren können, oder

·         eine IP-Adresse besitzen, die vertrauensvoll ist.

Da nicht alle Clients in der Lage sind, sich zu authentifizieren - weil das nötige Protokoll dazu relativ neu ist, können IP-Bereich definiert werden, in denen ohne Authentifizierung gesendet werden darf.

Um den gleichen Computer in die Liste aufzunehmen, ist die Eintragung von 127.0.0.1 nötig, dies ist die Adresse von Localhost.

 

10.2.2       E-Mailkonten

 

Alle Posteingangskonten werden zentral in den Einstellungen verwaltet, da sich mehrere Benutzer ein Konto teilen können. Die E-Mail-Verteilung läuft über die E-Mail-Adresse der eingehenden E-Mail. Wird ein Benutzer gefunden, welcher der E-Mail-Adresse entspricht, wird die Mail in dessen Postfach abgelegt, ansonsten geht die Mail an einen Postmaster.

Tipp: Falls Sie für jeden Benutzer ein eigenes Konto beim Provider angelegt haben, sollte der Besitzer des Kontos als Postmaster eingetragen werden.

Zu jedem Konto können weitere Eigenschaften erfasst werden:

·         E-Mailadressen für dieses Konto

·         Verteilung der ankommenden E-Mails auf mehrere Proxykonten

·         Weiterleitung von E-Mails.

·         Automatisches Versenden von Kopien an einen anderen SMTP-Server

11                   QSynchronisation

Das Synchronisationsprogramm für Microsoft Outlook. Mit diesem Modul können Microsoft Outlook Laptops und/oder Home PC´s offline über das Internet synchronisiert werden.

Kommunizieren Sie zu jeder Zeit an jedem Ort. QSynchronisation ermöglicht das synchronisieren von beliebigen Ordnern, z.B. dem Posteingang Ihres Laptops mit dem eines zentralen Desktops, oder auch das veröffentlichen Ihres Kalenders in einem Öffentlichen Ordner. Es erweitert die Funktionalität von OLfolders, eine kostengünstige Synchronisations Lösung von Microsoft Outlook Daten die Sie von unterwegs, oder von zu Hause aus aktualisieren können und damit Wissen mit Ihrer Zentrale verbindet.

11.1           Notebook / Home PC Synchronisation (Topologie)

QSynchronisation, am Beispiel einer Microsoft Outlook Synchronisation in einer Verbindung mit einer zentralen Server/Client Netzwerkstruktur über das Internet:

11.2           Download QSynchronisation

Eine Lizenz von QSynchronization ist im Lieferumfang von OLfolders enthalten. Falls Sie diese zusätzliche Funktion nutzen wollen, so schlagen wir vor, dass Sie diese Option jetzt, nachdem Sie die Installation von OLfolders erfolgreich abgeschlossen haben, einrichten können, natürlich geht das auch später.

Damit auch weitere Mitarbeiter Ihres Unternehmens QSynchronisation von unterwegs, oder von zu Hause aus einsetzen können, ist QSynchronisation natürlich auch als zusätzliches Einzelprodukt erhältlich.

Mit Klick auf  => Download steht Ihnen beides, QSynchronisation inkl. Anwender-Handbuch sofort zur Verfügung, anschließend kommunizieren Sie zu jeder Zeit an jedem Ort mit Ihren zentralen Microsoft Outlook Daten.

 

 

12                   Hilfethemen und Tipps

Dieses Kapitel behandelt verschiedene Themen in Verbindung und/oder als Ergänzung zur Installation von OLfolders für Microsoft Outlook.

12.1           OLfolders und weitere Netzwerkstrukturen

Das Anwender-Handbuch beschreibt die Installation einer typischen zentralen Server/Client Netzwerkstruktur. In den folgenden Kapiteln sind weitere und sich im praktischem Einsatz befindlichen Netzwerk-Topologien beschrieben.

Sollten Sie weitere praxisorientierte Beispiele für Netzwerkstrukturen in Ihrem Unternehmen haben, so informieren Sie uns, wir werden Ihnen dann eine Lösung vorschlagen.

12.1.1       Peer-to-Peer Netzwerktopologie (Client/Client Struktur)

Da mit OLfolders ein Peer-to-Peer Netzwerk genauso funktioniert wie mit einer Server/Client Struktur, gehen wir hier nicht weiter auf die Installation einer Peer-to-Peer Variante ein. OLfolders benötigt auch hier keinen Domain Controller wie z.B. einen NT oder W2k Server, daher kann ein Sekretariats-PC genauso Server sein, wie ein betagter Windows 98er, der z.B. die Funktion eines Druckservers hat.

Eine weitere Variante in einem kleinen Netzwerk ist, dass jeder Anwender sein eigenes lokales Profil bekommt und das Profil seiner Mitarbeiter und/oder Kollegen sehen kann, um mit denen seine Kontakte oder Termine abzustimmen. Hierbei muss dann allerdings auf jedem Netzwerk PC gleichzeitig ein Client und ein Server installiert werden, denn der Server ermöglicht dem Client erst dann den Zugriff auf sein Profil.

Nachteil bei dieser Variante ist, dass jeder PC online im Netz sein muss.

Daher empfehlen wir, dass ein beliebiger PC als Server fungiert, auf dem eine zusätzliche Microsoft Outlook Datendatei.pst installiert wird, auf die dann wiederum alle Anwender über das Netzwerk zugreifen können. Der PC bleibt immer AN und ist damit für alle anderen Anwender im Netzwerk erreichbar.

12.1.2       Zentrale/Dezentrale Unternehmensnetzwerkstandorte

Die OLfolders Lösung für Zentral / Dezentral ist auf die Bedürfnisse von Unternehmen aller Größen zugeschnitten, die sich z.B. von Ihrer Hauptniederlassung mit Ihren Nebenniederlassungen verbinden lassen wollen. In Verbindung mit Microsoft Outlook stellt OLfolders eine sehr einfach zu verwaltende Plattform zur Verfügung, die für eine effiziente Kommunikation in Unternehmen mit mehreren Standorten konzipiert ist.

 

 

Leistungsmerkmale: Die OLfolders Netzwerklösung für Unternehmensnetzwerke erweitert die Funktionen der zentralen OLfolders - Server/Client und/oder Peer to Peer - Netzwerkplattformen und ermöglichen eine hohe Produktivität bei der Teamzusammenarbeit, der Nachrichtenübertragung und der Kommunikation mit dezentralen OLfolders für Microsoft Outlook Netzwerke

Gemeinsam benutzte Microsoft Outlook Ordner können entweder auf einem zentralen Server PC gespeichert werden oder dezentral in den Filialen auf den Arbeitsstationen. Im erstem Fall greifen alle Benutzer auf einen einzigen als Server PC zu, welcher Öffentliche Ordner bereitstellt. Im zweitem Fall greift ein Benutzer direkt auf das Microsoft Outlook eines anderen Benutzers zu. So kann zum Beispiel der Sekretärin ein direkter Zugriff auf die Kalender Ihrer Vorgesetzten gewährt werden, um dort Termine einzutragen und abzufragen.

Da ein Zugriff auf Daten eines anderen PC`s nur dann möglich ist, wenn der andere PC eingeschaltet ist, ist die zentrale Verwaltung von Microsoft Outlook Daten in der Regel vorteilhafter. Als Server PC kann hierbei entweder ein dedizierter Server (d.h. ein PC an welchem niemand arbeitet) oder eine beliebig andere Arbeitsstation gewählt werden.

 

Verbindung über das Internet: Falls eine permanente Verbindung mit dem Internet besteht, so kann der Server auch an einem anderem Standort betrieben werden. Die Verbindung zum Server erfolgt dann über das Internet. Um eine solche Verbindung aufzubauen ist entweder eine feste IP-Adresse oder ein dynamischer DNS-Service notwendig, der die Namensauflösung übernimmt.

Die Einrichtung einer dynamischen DNS übernehmen u.a. DNS Anbieter, wie zum Beispiel Klick auf  =>  www.selfhost.de

12.2           Freischaltung der Testversion per Lizenzcode(s)

Die unlizensierte per Download übertragene Vollversion, oder über die Bestellseite unter Evulationslizenz bestellte Vollversion kann hier mit Erwerb des Produktes mittels zugeteiltem Lizenzcode frei geschaltet werden und das Produkt ist damit ohne Neuinstallation sofort voll einsetzbar. Den Lizenzcode erhalten Sie automatisch innerhalb von Minuten nach Erwerb vonOLfolders per E-Mail zugestellt

Das Eingabefeld für den Lizenzcode finden Sie unter => Extras/Install OLfolders, oder

falls Sie dies unter => Extras/Dienste im Arbeitsgruppenmodus eintragen wollen, unter => Extras/Dienste/OLfolders:

und Klick auf => Lizenz:

 

Geben Sie hier einen frei wählbaren Benutzernamen und in den drei Eingabefeldern den Lizenzcode ein. Der Benutzername dient nur der Information und kann freigelassen werden.

Um Fehler bei der Eingabe zu vermeiden, empfehlen wir Kopieren und Einfügen (Copy und Paste) zu verwenden. Kopieren Sie die komplette Nummer mit =Strg-C und =Strg-V in das Feld => Benuzter. Dann markieren Sie den ersten Block per => Doppelklick und schneiden diesen mit => Strg-X aus und fügen diesen in das erste Feld ein. Wiederholen Sie dies für alle 3 Felder.

Nach Erfolgreicher Eingabe wird der Dialog geschlossen. Sollten Sie sich vertippt haben, erscheint eine Fehlermeldung. Im Falle eines Reports an den Support, fügen Sie bitte den genauen Fehlertext, am besten mit einem Bildschirmfoto Ihrer Lizenzeingabe der Meldung bei, damit der Support bei einer Meldung alle wichtigen Daten sofort zur Verfügung hat.

Hinweis: Einige Zeichen sehen sehr ähnlich aus, verwenden Sie daher zum Ausdrucken der Lizenznummern den Zeichensatz => Courier New, da mit diesem Zeichensatz Verwechselungen vermieden werden können, siehe die folgenden Beispiele:

·         Kleines L ---l

·         Zahl 1 – 1

·         Großes I – I

Bei der Eingabe eines falschen Lizenzcodes erhalten Sie eine Fehlermeldung. Bei Eingabe eines korrekten Lizenzcodes erhalten Sie keine weitere Bestätigung.

Bestätigen Sie mit Klick auf =>OK bzw. => Schließen bei MS XP und schließen Microsoft Outlook und öffnen es danach wieder und sehen nun alle Einträge in den Öffentlichen Ordnern.

12.2.1       Lizenzverwaltung

In früheren Versionen von OLfolders mussten alle Lizenzen auf den Clients verwaltet werden. Jeder Client bekommt eine separate Lizenznummer. Die Lizenznummer wird zum Server übertragen und dort geprüft. Bei korrekter Lizenz wird der Vollzugriff frei geschaltet.

Ab Version 2.0 können Lizenzen als Option auch alternativ auf dem Server verwaltet werden.

Jedes Microsoft Outlook, das sich ohne Lizenznummer anmeldet, erhält vom Server eine freie Nummer zugewiesen. Meldet sich der Client wieder ab, wird die Lizenznummer wieder freigegeben und kann von einem anderen Client benutzt werden.
Verfügt der Client über eine hier angegebene Lizenznummer, wird diese Lizenznummer für diesen Client vergeben. Ist die Lizenznummer des Clients dem Server bekannt, wird diese Nummer für den Client vergeben.

Eingabe der Lizenznummern:

Mit Klick auf => Ändern erscheint der folgende Dialog:

Die Lizenznummern werden in diesem Dialog als Freitext eingegeben, jede Zeile enthält eine einzelne Lizenz.

Die einfachste Möglichkeit dieses Feld zu füllen, ist die Lizenznummer aus der Bestätigungs-E-Mail bzw. aus der PDF-Rechnung mit => Kopieren/Einfügen als Block zu übertragen.

Wichtig: Die Lizenzen können erst verteilt werden, nachdem der Server neu gestartet wurde.

Lizenzierung von QSynchronisation:

QSynchronisation prüft ob eine gültige OLfolders Lizenz vorhanden ist, falls ja, benötigt es keine separate Lizenz. Falls die Lizenzen auf dem Server verwaltet werden, kann QSynchronisation die Lizenz auf einem Client ohne Lizenznummer nicht finden. In diesem Fall muss eine Lizenz von OLfolders auf den Client installiert werden, auf dem QSynchronisation läuft.

12.3           Update von OLfolders

Falls Sie ein Produkt Update auf die jeweils aktuelle OLfolders Revision vornehmen wollen, dann Sie gehen Sie bitte genau so vor, wie bei einer Neuinstallation und installieren die neue Version ohne Unterschied einfach auf jeden Server und Client PC in Ihrem Netzwerk. Diese Update Installationsprozedur hat keinerlei Auswirkungen auf Ihre Microsoft Outlook Daten, sie bleiben unverändert erhalten.

12.4                     De-Installation von OLfolders

Zur De-Installation von OLfolders gehen Sie bitte wie folgt vor:

(a)        De-Installation des Client:

Bei der De-Installation bleiben sämtliche Benutzerdaten und Verbindungen enthalten. De-Installationsprogramme löschen im allgemeinen keine vom Benutzer erstellten Daten. Falls Sie OLfolders nicht weiter verwenden wollen, entfernen Sie bitte vor der De-Installation sämtliche Verbindungen in Outlook über > Extras/OLfolders installieren.

Suchen Sie nun auf dem Client unter  > START/SUCHEN/Dateien oder Ordnern die Datei > extend.dat und löschen diese.

Falls Outlook gestartet war, konnten die DLLs nicht entfernt werden. Folgende DLLs befinden sich noch in Ihrem Windows-Verzeichnis und müssen in diesem Fall manuell gelöscht werden:

·         OLWConfig.dll

·         wkslib.dll

·         mswkf32.dll

Diese Angaben befinden sich in der Regel im Verzeichnis:  > c:\winnt oder c:\windows

(b)       De-Installation des Servers

Unter  > C:/Programme den Ordner Quester und dann OLfolders löschen, damit wurde der OLfoldersServer de-installiert.

13                   Einsatz mehrerer Mailserver mit OLfolders

OLfolders unterstützt das Versenden von E-Mails an einen weiteren SMTP-Server im Intranet durch einen Zusatz der E-Mailadresse. Hinter dieser E-Mailadresse kann durch einen Doppelpunkt (:) getrennt der Server sowie der Port angegeben werden: 

Beispiele:

 user1@gmx.de:server1

Sendet die Nachricht an den Server server an das Konto user1@gmx.de

 user1@gmx.de:server1:26

 

Sendet die Nachricht an den Server server1 an das Konto user1@gmx.de, der SMTP Server auf sever1 arbeitet auf Port 26.

 

13.1           Konfigurationsbeispiel mit mehreren Mailservern

Nehmen wir an, im Intranet gibt es zwei Computer, auf denen OLfolders installiert wurde: Server1 und Server2. Der Server1 verfügt über eine Internetanbindung. Server2 sendet alle ausgehenden E-Mails an Server1, der sie dann weiter an das Internet sendet, falls es sich nicht um eine lokale Adresse in Intranet handelt.

13.1.1       Konfiguration Server1

Da nur Server1 mit dem Internet verbunden ist, müssen hier zwecks E-Mailverteilung alle Benutzer eingerichtet werden, auch die Benutzer PC`s von Server2. Die Benutzer des Computers Server2 haben allerdings kein E-Mailkonto auf Server1, deswegen werden alle E-Mails an Server2 weitergeleitet:

Alle eingehenden Nachrichten dieses Benutzers werden sofort an das entsprechende Konto auf Server2 weitergeleitet.

13.1.2       Konfiguration Server2 

Da Server 2 keine Verbindung zum Internet hat, werden keine POP3 Konten benötigt, alle eingehenden E-Mails werden über SMTP empfangen. In der Benutzerverwaltung muss für jeden Benutzer eine E-Mailadresse angegeben werden. Im obigem Beispiel erhält User2 die Emailadresse: user2@web.de

In der Maileinstellung wird unter SMTP Server1 als Smart Server eingetragen, damit Server2 alle ausgehenden E-Mails, welche keine internen E-Mails sind, an Server1 weiterleitet, welche diese dann entweder intern verteilt oder an das Internet versendet.

 

 

13.1.3       OLfolders als POP3 Gateway für MS Exchange

Der MS Exchange Server selbst kann keine POP3 Sammelkonten bereitstellen! 

Weiterleitung eingehender Nachrichten:

Mit einem MS Exchange Server ist es nicht möglich POP3 E-Mails abzuholen, sondern dieser Server ist darauf angewiesen dass E-Mails von einem anderen MailServer per SMTP geliefert werden, dazu benötigt man eine Domain und eine Standleitung, ebenso stellt der Exchange Server vor dem Versenden keine Wahlverbindung her. Beides kann OLfolders übernehmen.

Da der MS Exchange ebenfalls einen POP3 und einen SMTP Server hat, sollten als erstes die Portadressen der beiden Server in OLfolders verändert werden, zum Beispiel auf 26 und 111.

Mit OLfolders werden nun alle E-Mailkonten und Benutzer eingerichtet, die über den MS Exchange ihre Nachrichten erhalten sollen. OLfolders kann dabei entweder auf den PC installiert werden, auf dem MS Exchange läuft, oder alternativ auf einem anderem PC.

Jeder Benutzer benötigt ein Proxykonto. Unter Weiterleitung wird die Adresse des MS Exchange-Benutzers mit dem Zusatz des PC Namens für MS Exchange eingetragen, also zum Beispiel: user1@web.de:server1

Weiterleitung ausgehende Nachrichten:

Soll OLfolders das Versenden der Nachrichten übernehmen, wird im MS Exchange System-Manager unter Protokolle, SMTP der Name und der Port des OLfolders Servers als Smart Host eingetragen. Da OLfolders zum Versenden eine Authentifizierung benötigt, muss im MS Exchange unter Ausgehende Sicherheit eine Standard-Authentifzierung mit einem OLfolders Server Benutzer eingetragen werden.

13.1.4       Proxykonto

Falls der E-Mail Server verwendet wird, kann hier das E-Mailkonto eingerichtet werden:

Über den E-Mail Proxy werden E-Mails aus dem Internet sowie interne E-Mails abgeholt. Der E-Mail Proxy speichert die E-Mails so lange in einem Verzeichnis, bis ein Client diese abholt. Durch die E-Mailverteilung können mehrere Benutzer als Mailkonten vorhanden sein, deswegen werden die E-Mailkonten in den Maileinstellungen verwaltet und an dieser Stelle nur ausgewählt.

Mit Klick auf  > Neu kann ein neues E-Mailkonto erstellt werden. Mit Maileinstellungen können u.a. auch die verschiedenen E-Mailkonten verwaltet werden.

 

Erläuterung der Felder:

Konto:

Name des E-Mailkontos. Falls vorhanden kann dieses Konto ausgesucht werden, andernfalls kann es durch Klick auf Neu angelegt werden.

Primäre E-Mailadresse:

 

Diese E-Mailadresse gehört zu diesem Konto. Diese Adresse wird vom E-Mail Proxy benutzt, um interne E-Mails abzufangen, damit diese nicht über das Internet gesendet werden, sondern direkt in das Konto des Empfängers abgelegt werden.

Weiterleitung eingehender E-Mails:

Ermöglicht die Weiterleitung aller eingehenden E-Mails.

Anmelden:

 Der andere Server benötigt eine Anmeldung

 

13.1.5       Internet E-Mailkonto und Persönlicher Ordner

Falls E-Mailordner auf dem Server verwaltet werden sollen, kann hier für die(sen) Benutzer ein E-Mailkonto eingerichtet werden. Ist das E-Mailkonto noch nicht vorhanden, wird automatisch ein Persönlicher Ordner für die (diesen) Benutzer angelegt.

14                   Fragen und Antworten

Dieses Kapitel gibt sowohl Tipp`s, wie Sie Antworten zu Fragen zu Microsoft Outlook bekommen, als auch Antworten darauf, wie Sie häufiger vorkommende Probleme bei der Installation oder während des Betriebes von OLfolders lösen können.

14.1           Fragen zu Microsoft Outlook

Gerne vertiefen wir Ihre Microsoft Outlook Kenntnisse, die Sie im Zusammenhang mit der Installation von OLfolders haben. Sehr häufig können Fragen, die Sie allgemein oder speziell zu Microsoft Outlook haben, für Sie im Umfeld von Microsoft direkt und in bewährt höchster Kompetenz beantwortet werden.

Tipp: Falls Sie also allgemeine oder spezielle Fragen zu Microsoft Outlook haben, so haben wir für Sie einen guten Tipp, fragen sie einfach einen MVP = Microsoft Most Valuable Professional (ausgezeichnet von Microsoft für besondere kostenlose Hilfestellungen und vertreten in Newsgroups und/oder mit eigenen Webssites).

Gehen einfach auf die Newsgroups Websites von Microsoft:

·         news:microsoft.shared.de.outlook

·         news://msnews.microsoft.com/ und

·         Google Newsgroups: microsoft.de.outlook

Und/oder:

·         MVP Folke Kieseler (Microsoft Outlook/Exchange)
www.outlook-net.de

·         MVP Frank Carius (MS Exchange)
www.msexchangefaq.de

·         MVP Peter Raddatz (Microsoft Outlook)
www.docoutlook.de

Dort erhalten Sie kompetente Hilfe.

Wie wir meinen, eine gute Möglichkeit, um im Umfeld von Microsoft Outlook mit reden zu können und es macht in diesem Gremium auch Spaß.

14.2           Fragen zu OLfolders

Nachdem OLfolders einmal installiert und eingerichtet ist, kommt es erfahrungsgemäß eigentlich nur dann zu Fragen und Antworten, wenn spezielle Netzwerk und/oder vom Standarteinsatz abweichende Lösungen eingerichtet werden sollen.

Daher bezieht sich dieses Kapitel hauptsächlich auf häufiger vorkommende Fragen, die sich während der Installation von OLfolders ergeben und gibt die Antworten darauf.

14.2.1       Install OLfolders, im Menü nicht vorhanden!

Microsoft Outlook speichert die Registryeinträge für Erweiterungen in der Datei  > EXTEND.DAT zwischen. Leider kommt es ab und zu vor, dass diese Datei nicht automatisch erstellt wird. In diesem Fall hilft es, die Datei EXTEND.DAT zu suchen und zu löschen. EXTEND.DAT befindet im Verzeichnisbaum des Benutzers, bei NT 2000 also unter Dokumente und Einstellungen.

Die beste Möglichkeit EXTEND.DAT zu suchen ist die Datei über  => Datei/Suchen zu suchen. Bei Windows XP muss hierbei die Option zum Suchen von versteckten Dateien aktiviert sein.

Sobald EXTEND.DAT gelöscht wurde, wird die Registry erneut gelesen und das Add-In installiert bzw. ein noch geladenes aber nicht mehr vorhandenes Add-In aus Microsoft Outlook entfernt.

14.2.2       Server/Client, es lässt sich keine Verbindung herstellen!

Die Verbindung zum Server wird normalerweise über den Port 2002 hergestellt. Es muss eine TCP-Verbindung zum Server über diesen Port geben. Falls keine Verbindung zum Port 2002 hergestellt werden kann, kann dies zum Beispiel an einer Firewall liegen, welche die Kommunikation zum Server entweder auf der Serverseite oder auf der Clientseite unterbindet.

Um zu testen, ob eine Verbindung zum Server auf Port 2002 besteht, versuchen Sie den Login Namen herunterzuklappen. Die Liste kommt vom Server. Der Aufruf dazu ist unkritisch, d.h. auch wenn das Microsoft Outlook auf dem Server noch nicht richtig konfiguriert ist, erhalten Sie auf alle Fälle die Benutzerliste.

Eine weitere Methode ist, eine Telnet Verbindung zum Server auf Port 2002 herzustellen. Erhalten Sie eine Fehlermeldung, ist keine Verbindung möglich, ein leerer Bildschirm bedeutet, dass eine Verbindung hergestellt werden kann. Unter Windows NT starten Sie bitte  => Telnet (Start Ausführen, dann Telnet eingeben) und geben folgenden Text ein: => Open servername 2002.

Erhalten Sie eine Fehlermeldung, konnte keine Verbindung zum Server hergestellt werden.

Die Verbindung wurde hergestellt, es kann allerdings nichts angezeigt werden:

Obwohl die Verbindungserstellung funktioniert, bekommen Sie keine Daten angezeigt, sondern ein graues Fenster mit einer Fehlermeldung: Der Ordner kann nicht anzeigt werden. Dieser Fehler kann unterschiedliche Ursachen haben:

·         Der Server ist nicht erreichbar, zum Beispiel nicht gestartet

·         Beide Outlook-Installationen sind nicht kompatibel. Dies tritt in einigen Fällen auf, wenn der Server Outlook 2000 im Internetmodus ist und versucht wird mit Outlook XP darauf zuzugreifen. Outlook XP verwendet Unicode, Outlook 2000 im Internetmodus versteht Unicode nicht.
Eine Umstellung von Outlook 2000 in den Arbeitsgruppenmodus schafft hierbei Abhilfe.

·         Die Datei auf dem Server enthält Fehler. Diese können mit  => SCANPST beseitigt werden. SCANPST wird mit Outlook installiert und befindet sich bereits auf Ihrer Festplatte und kann am einfachsten mit Start/Suchen gefunden werden.

·         Die .PST-Datei wurde auf dem Server umbenannt oder gelöscht.

·         Das Benutzerkonto wurde auf dem Server verändert oder gelöscht.

 

15         Fragen und Antworten

Dieses Kapitel gibt sowohl Tipp`s, wie Sie Antworten zu Fragen zu Microsoft Outlook bekommen, als auch Antworten darauf, wie Sie häufiger vorkommende Probleme bei der Installation oder während des Betriebes von OLfolders lösen können.

Fragen und Antworten (FAQ): OLfolders.de/FAQ

15.1  Fragen zu Microsoft Outlook

Gerne vertiefen wir Ihre Microsoft Outlook Kenntnisse, die Sie im Zusammenhang mit der Installation von OLfolders haben. Sehr häufig können Fragen, die Sie allgemein oder speziell zu Microsoft Outlook haben, für Sie im Umfeld von Microsoft direkt und in bewährt höchster Kompetenz beantwortet werden.

Tipp: Falls Sie also allgemeine oder spezielle Fragen zu Microsoft Outlook haben, so haben wir für Sie einen guten Tipp, fragen sie einfach einen MVP = Microsoft Most Valuable Professional (ausgezeichnet von Microsoft für besondere kostenlose Hilfestellungen und vertreten in Newsgroups und/oder mit eigenen Webssites). Gehen einfach auf die Newsgroups Webseiten von Microsoft:

Þ     http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=fh;DE;NGZugang

Þ     Google Newsgroups: microsoft.de.outlook

Und/oder:

Þ     MVP Folke Kieseler (Microsoft Outlook/Exchange) > www.outlook-net.de

Þ     MVP Frank Carius (MS Exchange) >  www.msexchangefaq.de

Þ     MVP Peter Raddatz (Microsoft Outlook) > www.docoutlook.de

Dort erhalten Sie kompetente Hilfe.Wie wir meinen, eine gute Möglichkeit, um im Umfeld von Microsoft Outlook mit reden zu können und es macht in diesem Gremium auch Spaß.

15.2  Support und Service Hotline

Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch mit Rat und Tat über unsere Service Hotline und über unser Forum zur Verfügung. Da gibt es Tipp`s zu generellen Fragen über OLfolders, als auch Antworten darauf, wie Sie Probleme bei der Installation oder während des Betriebes von OLfolders lösen können.

An dieser Stelle möchten wir Sie darum bitten, vorrangig unsere E-Mailsupport Adresse und unser Forum zu verwenden und uns nur in Ausnahmefällen telefonisch zu kontaktieren. Wir gewährleisten unseren Support über eine kostenlose Service Hotline. Dies können wir weiterhin jedoch nur, wenn der Aufwand in einem für uns vertretbaren Rahmen bleibt. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Support und Service Hotline:

Tel.: +49(0)40-987 668-56

Fax: +49(0)40-987 668-58

Support/Service:   support@olfolders.com

Kontakt:               Info@olfolders.com

Web:                     www.olfolders.de

Haben Sie Lob oder Kritik an unserem Benutzer Handbuch? So geben Sie uns bitte Ihren Kommentar über die oben angegeben E-Mailadresse (Info).

Vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Produkten und wir meinen, Sie haben mit OLfolders für Microsoft Outlook Netzwerke die richtige Entscheidung getroffen.

 

Ihr QUESTER Team

 

 

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